Der Sternsinger kommen nach einem Gottesdienst zum Auftakt der Aktion Dreikönigssingen 2021 aus dem Aachener Dom. Wegen der Coronavirus-Pandemie findet das Sternsingen überwiegend digital statt.
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Der Sternsinger kommen nach einem Gottesdienst zum Auftakt der Aktion Dreikönigssingen 2021 aus dem Aachener Dom. Wegen der Coronavirus-Pandemie findet das Sternsingen überwiegend digital statt.

Hausbesuche nicht zu verantworten

Corona verhindert Drei-Königs-Tradition: Katholische Bistümer versuchen es nun „kontaktlos“

  • Katharina Haase
    vonKatharina Haase
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Das traditionelle Sternsingen am Dreikönigstag, das die katholische Kirche alljährlich organisiert, fällt wegen Corona heuer aus. Damit trotzdem gespendet wird, werden die Bistümer kreativ.

München - Aufgrund der Corona-Pandemie muss das traditionelle Sternsingen am Dreikönigstag, bei dem Kinder im Auftrag der katholischen Kirche von Haus zu Haus gehen und Spenden für Hilfsbedürftige sammeln, in diesem Jahr in Bayern ausfallen. Das Kindermissionswerk, das bundesweit das Sternsingen organisiert, rät den katholischen Pfarreien davon ab, die Kinder und Jugendlichen in der Corona-Zeit zu Haussammlungen loszuschicken.

Dreikönigssingen in Bayern: Wegen Corona keine Hausbesuche

Damit dennoch Spenden zusammenkommen, setzen das Kindermissionswerk und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der zweite Träger der Sternsingeraktion, auf kreative Lösungsansätze. „Mit Ihnen gemeinsam setzen wir auf das kontaktlose Sternsingen - und zwar verantwortungsvoll, kreativ und vielfältig“ schreibt das Kindermissionswerk auf seiner Internetseite.

Eine Sprecherin des Erzbistums München-Freising erklärte, man gebe die Empfehlung, auf Haussammlungen zu verzichten, an die Pfarreien weiter. Stattdessen sollten die Gemeinden alternative und digitale Möglichkeiten für Sternsingersegen und Spendensammeln finden.

Lesen Sie dazu: Corona macht auch den Freisinger Sternsingern einen Strich durch die Rechnung. Weil Spenden aber dringend notwendig sind, gibt es Alternativangebote.

Keine Sternsinger in der Corona-Pandemie: Bayerische Bistümer setzen auf virtuelle Lösungen

Im Bistum Augsburg heißt ein Projekt „Sternsingen in der Cloud“. Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Orten singen dabei ein gemeinsames Sternsinger-Lied, das dann in den Pfarreien abgespielt werden soll. Sternsinger aus dem Bistum werden dazu aufgerufen, an einem Quiz rund um das Thema Sternsingen teilzunehmen. Pro Teilnehmer spendet die Abteilung Weltkirche des Augsburger Bistums fünf Euro. Falls mehr als 200 Kinder und Jugendliche teilnehmen, gibt Bischof Bertram Meier noch einmal 1000 Euro dazu, heißt es in einer Mitteilung des Bistums.

Das Kindermissionswerk schlägt weitere Ideen für kontaktloses Sternsingen vor - etwa Segenspakete zusammenzustellen, die verteilt oder verschickt werden können, Online-Spendenaktionen oder Handyvideos von Sternsingergrüßen.

Alle Infos rund um die Corona-Pandemie in Bayern finden Sie auch in unserem aktuellen News-Ticker.

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