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Kitas in Corona-Krise in Bayern: Neue Regeln gelten - Spezielle Änderungen für Waldkindergärten
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Coronavirus in Bayern: für Waldkindergärten gelten spezielle Regeln (Archivbild)

“Ansteckungsgefahr ist...“

Corona in Bayern: Für Kitas gelten ab heute neue Regeln - Spezielle Änderungen für Waldkindergärten 

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  • Andreas Beez
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Wochenlang waren Kinder wegen der Corona-Krise in Bayern nicht in der Kita - doch nun gibt es Änderungen. Für Waldkindergärten gelten indes spezielle Regeln.

  • Wegen Corona* hatten Kitas wochenlang geschlossen.
  • Nun gibt es auch in Bayern weitreichende Lockerungen für Kitas und Großtagespflegen.
  • Für Geschwisterkinder sowie Kindern in Waldkindergärten gibt es besondere Regelungen (siehe Update vom 25. Mai, 9.01 Uhr).
  • Mehr zu diesem Thema und viele weitere spannende Geschichten gibt es in unserer App. Wie der Downloa d funktioniert.

Update, 25. Mai, 9.01 Uhr: Ab dem heutigen Montag gibt es für erste Familien in Bayern einen Schritt zurück in die Normalität: In Kindergärten dürfen alle Kinder, die sich im letzten Jahr vor dem Grundschuleintritt befinden, zurückkehren. Für Waldkindergärten gelten besondere Regelungen: Sie dürfen ab heute wieder komplett öffnen.

Wie der BR berichtet, dürfen außerdem auch Geschwisterkinder von Vorschulkindern wieder in die Betreuung. Dass für Waldkindergärten besondere Regeln gelten, begründete die bayerische Sozialministerin Carolina Trautner folgendermaßen: „ Die Kinder halten sich den überwiegenden Teil des Tages an der frischen Luft auf, es gibt sehr viel Platz für sie, da ist die Ansteckungsgefahr nicht so groß.“

Corona-Krise in Bayern - Landtags-SPD mit Forderung für Kitas: „Das versteht doch kein Mensch mehr“

Update von 12.08 Uhr: Nach Pfingsten sollten aus Sicht von SPD und Grünen im bayerischen Landtag alle Kinder im Freistaat wieder eine Kita besuchen können. „Ich fordere, dass nach den Pfingstferien endlich alle Kinder wieder in ihre Kitas zurück dürfen!“, sagte die Landtagsabgeordnete Doris Rauscher in München. „Für 80 Prozent der Kindergartenkinder gilt das dann ohnehin schon. Warum dann nicht auch für die übrigen 20 Prozent? Das versteht doch kein Mensch mehr.“ Wegen der Corona-Pandemie gibt es in Kindergärten und Kitas im Freistaat bisher nur Notbetreuungen.

„Die Staatsregierung möchte bei positiver Entwicklung der Infektionszahlen die Kitas zum 15. Juni für circa 80 Prozent der Kinder öffnen. Damit werden dann de facto einzelne Kinder aus Gruppen ausgeschlossen“, betonte auch Johannes Becher (Grüne). Das habe mit Infektionsschutz nichts mehr zu tun. Zudem müsse das Personal in den Einrichtungen ausreichend Schutzkleidung kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. „Ich fände es sehr hilfreich, wenn Mitarbeitende in den Kitas das Recht hätten, sich einmal wöchentlich kostenfrei auf Corona zu testen“, betonte Becher.

Die Staatsregierung verteidigte dagegen ihren Kurs. Es irritiere, wenn bei den großen Gefahren durch das Corona-Virus von einer willkürlichen Gängelung gesprochen werde, sagte Sozialministerin Carolina Trautner (CSU). Gesundheitsschutz für Eltern, Kinder sowie die Beschäftigten stehe an oberster Stelle. „Der Schlüssel dazu sind kleinere, aber vor allem feste Gruppen. Deswegen bleibt es unsere Philosophie, die Notbetreuung Schritt für Schritt auszuweiten“, betonte sie. Das gebe den Einrichtungen und vor allem den Kindern die notwendige Zeit, sich langsam an die neuen Regeln zu gewöhnen.

Die Vorsitzende des Sozialausschusses im Landtag, Rauscher, wirft der Staatsregierung dagegen ein Regelungs-Wirrwarr vor: Generell gebe es für die Dreijährigen in Bayern noch keine Rückkehr-Perspektiven. Sie müssten auf unabsehbare Zeit weiterhin zuhause betreut werden - es sei denn, ihre Eltern arbeiten in sogenannten „systemrelevanten“ Jobs oder seien berufstätige Alleinerziehende.

Corona-Krise in Bayern - Landtags-SPD mit Forderung für Kitas: „Das versteht doch kein Mensch mehr“

Update vom 22. Mai, 7.43 Uhr: Nach Pfingsten sollten aus Sicht der SPD im bayerischen Landtag alle Kinder im Freistaat wieder eine Kita besuchen können. „Ich fordere, dass nach den Pfingstferien endlich alle Kinder wieder in ihre Kitas zurückdürfen!“, sagte die Landtagsabgeordnete Doris Rauscher in München. „Für 80 Prozent der Kindergartenkinder gilt das dann ohnehin schon. Warum dann nicht auch für die übrigen 20 Prozent? Das versteht doch kein Mensch mehr.“ Wegen der Corona-Pandemie gibt es in Kindergärten und Kitas im Freistaat bisher nur Notbetreuungen.

Die Vorsitzende des Sozialausschusses im Landtag bemängelt vor allem den derzeitigen Regelungs-Wirrwarr der Staatsregierung: Generell gebe es für die Dreijährigen in Bayern noch keine Rückkehr-Perspektiven. Sie müssten auf unabsehbare Zeit weiterhin zuhause betreut werden, außer ihre Eltern arbeiten in sogenannten „systemrelevanten“ Jobs oder seien berufstätige Alleinerziehende.

„Bis Mitte Juni stehen viele Familien schon seit drei Monaten unter Dauerbelastung - das muss ein Ende haben! Und mit Infektionsschutz lässt sich diese willkürliche Gängelung der Familien durch die Staatsregierung ohnehin nicht mehr begründen“, betonte Rauscher. Sie fürchte sich auch um die seelische und soziale Entwicklung der Dreijährigen, die in dieser entscheidenden Phase nun schon so lange ohne Kontakt zu Gleichaltrigen aufwachsen müssten.

Corona-Krise in Bayern: Weitere Lockerungen für Kitas geplant - schon ab Montag (25. Mai)

Update vom 19. Mai: Die bayerische Staatsregierung hat in ihrer Kabinettssitzung heute (19. Mai) weitere Lockerungen bei den Kitas und Kindergärten beschlossen. Demnach soll die Notbetreuung wieder schrittweise ausgeweitet werden ab Montag (25. Mai). Vorschulkinder und deren Geschwister (sofern diese dieselbe Einrichtung besuchen) haben ab dann wieder uneingeschränkten Zugang.

Corona-Krise bei Kitas in Bayern: Großtagespflege wird geöffnet - unter Auflagen

Auch die Großtagespflege wird geöffnet. Dort werden ab 25. Mai maximal zehn Kindern gleichzeitig von zwei oder drei Tagespflegepersonen betreut. Ebenso öffnen Waldkindergärten und andere nicht gebäudegebundene Kindertageseinrichtungen, weil hier der Kita-Betrieb an der frischen Luft stattfindet und das Ansteckungsrisiko daher tendenziell geringer sein dürfte.

Bei allen Maßnahmen steht der Gesundheitsschutz an oberster Stelle. Es sollen auch künftig möglichst kleine und vor allem feste Gruppen gebildet werden, die von festen Bezugspersonen betreut werden. Für Kinder mit Krankheitssymptomen gilt auch weiterhin ein Betretungsverbot.f

Corona-Krise in Bayern: Weitere Maßnahmen nach den Pfingstferien

Soweit die Entwicklung des Infektionsgeschehens dies zulässt, sollen nach den Pfingstferien ab 15. Juni 2020 die Kinder, die im Schuljahr 2021/22 schulpflichtig werden und die Krippenkinder, die am Übergang in den Kindergarten stehen, wieder aufgenommen werden.

Zudem sollten ab dann parallel zum Schulbetrieb auch die Schüler der 2. und 3. Klassen an den Schultagen wieder in den Horten betreut werden.

Update vom 15. Mai: Durch die Corona-Krise drohen in ganz Bayern Kita-Schließungen. 25 Prozent der privaten und freien Kitas könnte das Aus drohen. Davor warnt die Vorsitzende des Sozialausschusses des Landtags, Doris Rauscher (SPD). „Rund ein Viertel der privaten Kitas und Einrichtungen in freier Trägerschaft könnten wegen Geldproblemen gezwungen sein, aufzugeben“, erklärte sie. Sie fordert deshalb dringend eine tatsächlich kostentragende Unterstützung der Kitas und der Eltern durch den Freistaat Bayern. 

„Gerade jetzt, da viele Kinder noch nicht wieder in die Kita dürfen und zuhause betreut werden müssen, sieht die Gesellschaft, wie wichtig professionelle Kinderbetreuung ist. Und dennoch lässt die Staatsregierung die Betreiber der Kitas im Stich“, kritisiert sie. Vor ihrer Abgeordnetenzeit hatte Rauscher jahrelang mehrere Kitas geleitet. „Wenn der Lockdown endet, könnte es so Tausende Kita-Plätze einfach nicht mehr geben.“

Corona-Krise in Bayern trifft Kitas - SPD-Abgeordnete: Ankündigung von Söder ist „Luftnummer“

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte zwar angekündigt, dass der Freistaat die Kitagebühren drei Monate übernimmt, doch das sei bislang leider nicht passiert, wie sie in einer Pressemitteilung erklärt. Fast täglich erreichen Rauscher besorgte Schreiben von Eltern und Kita-Betreibern: „Die Aussage Söders hat bayernweit Chaos ausgelöst. Vielerorts werden die Eltern von der Regierung ermutigt, keine Beiträge mehr zu zahlen, während die Kitas noch immer keinen Ausgleich erhalten. Wenn Eltern hören, dass die Gebühren übernommen werden, gehen sie zu Recht davon aus, dass die Träger die entfallenen Einnahmen zu 100 Prozent ersetzt bekommen.“

Doch das sei Rauscher zufolge noch nicht der Fall: Die von der Regierung geplanten pauschalen Erstattungen von 300 Euro im Monat für ein Krippenkind, 100 Euro für ein Hortkind und 50 Euro für ein Kindergartenkind reichen - gerade in Ballungsgebieten - bei weitem nicht aus, um die Kosten zu decken. Und ein weiterer Kritikpunkt von Rauscher: Sobald eine Kita die staatliche Unterstützung beantragt, darf sie keinerlei zusätzliche Elternbeiträge mehr erheben. Die Folge: Viele Kitas gehen in Schulden unter. Rauscher warnt deshalb eindringlich: „Gerade kleinere Einrichtungen in privater oder freier Trägerschaft haben nicht die finanziellen Rücklagen, um das zu stemmen. Die Kitas und Eltern werden von der Staatsregierung komplett allein gelassen! Die vollmundige Ankündigung von Herrn Söder ist eine Luftnummer, die dringend nachgebessert werden muss!“

Corona in Bayern: Kitas und Spielplätze öffnen in Bayern ab Mittwoch 6. Mai

Update 5. Mai, 12.30 Uhr: Wie der bayerische Ministerpräsident Markus Söder aktuell in einer Pressekonferenz verkündet, sollen die Kitas schon ab morgen (6. Mai) stückweise geöffnet werden. Ziel ist es laut Söder, wieder 50 Prozent der Kinder bis Pfingsten in den Kitas zu haben. Auch die Spielplätze öffnen bereits wieder am Mittwoch (6. Mai).

Ursprünglicher Artikel vom 4. Mai: München - Wie geht es mit den Kleinsten in der Corona-Krise* weiter? Als erstes Bundesland hatte Nordrhein-Westfalen mit einem Alleingang bei der Kita-Öffnung gedroht. Am Montag hat Niedersachsen nachgezogen: Dort dürften Tagesmütter wieder arbeiten. Ab 18. Mai wird im Norden zudem die Notbetreuung ausgeweitet. Und in Bayern? Bislang hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) dieKitas und Grundschulen ganz unten auf der Liste der Lockerungsmaßnahmen gesehen. Am Mittwoch berät er sich mit seinen Kollegen und Kanzlerin Angela Merkel. Die Stimmen, dass Bund und Länder die Kitas nicht aus dem Blick verlieren sollten, werden immer lauter.

Zu denjenigen, die volles Verständnis für die Corona-Regeln haben, gehört Melanie Keihl. Die Geschäftsführerin der Neue KinderFan GmbH betreibt drei Tagesstätten in München. Sie fordert aber auch ganz klar: „Jetzt ist es an der Zeit, Kinderkrippen, Kindergärten und Grundschulen wieder zu öffnen.“ In der Altersgruppe bis zehn Jahren sei es nach wie vor medizinisch äußerst umstritten, wie hoch das Ansteckungsrisiko überhaupt ist. „Trotzdem werden die Kinder in der Gesellschaft als Sündenböcke abgestempelt und müssen ganz besonders unter der Lage leiden.“

Kita-Ausfall in Corona-Krise: „Die Nerven liegen inzwischen blank“

Das kann Tobias Albert bestätigen, dessen drei Kinder (3, 5 und 9 Jahre alt) nun schon seit sieben Wochen daheim statt in der Krippe, der Vor- oder Grundschule sind. Die Belastung für den 40-Jährigen und seine Frau steigt. „Jeder Tag ist anders“, sagt er. Es zeige sich, dass sich das Verhalten der Kleinen immer mehr ändert. Sie seien unruhig, wollten abends stundenlang nicht ins Bett, brächen einfach so in Tränen aus. „Wo früher Worte gereicht haben“, werde jetzt schon gerangelt.

„Die Nerven liegen inzwischen blank.“ Und das macht es auch für die Eltern nicht leichter. Albert ist in der Gebäudereinigung selbstständig. Er ist auch jemand, der sich informiert, der die Corona-Zahlen studiert und Fragen stellt. Antworten gibt es für ihn derzeit so gut wie keine. Deshalb rechnet er auch nicht damit, dass in der Kinderbetreuung bald schon der Betrieb wieder starten kann. Auch wenn er sich genau das von den Gesprächen der Politiker erwartet.

Coronavirus in Bayern - Nach einer Wiedereröffnung brauche es eines unbedingt: viele Tests

Bei den ersten Schritten zurück zur Normalität ist für die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bayern vor allem eines wichtig: „Der größtmögliche Schutz für alle Beteiligten“, erklärt Geschäftsführerin Elke Hahn. In jeder Kita seien die räumlichen Gegebenheiten anders. Deshalb ist ein Gedanke, jede Einrichtung einzeln zu bewerten – unter Einbezug der Personalräte. Nach einer Wiedereröffnung brauche es eines unbedingt: viele Tests.

Ria Szengel, 33 mit den Zwillingen Leo (rechts) und Ole (20 Monate alt). Sie hofft auf Lockerungen in Kitas.

Wie es mit der Ansteckungslage ist, fragt sich derzeit Marina K. (36). Die Studentin hofft aber, dass sie ihre Zwillinge Lias und Luca möglichst bald wieder in die Kita bringen kann.„Es ist gerade echt stressig. Das Studium läuft im Moment online, aber trotzdem ist es eine immense Belastung, alles unter einen Hut zu bringen.“ Auf eine Entlastung für Familien, in denen beide Eltern berufstätig sind, setzt Ria Szengel. Die Ingenieurin (33) hat auch Zwillinge, die eigentlich in der Kita wären. Auch sie ist für eine Öffnung – wenn die Rahmenbedingungen dafür passen.

Ärzte machen sich für Öffnung von Kitas stark: Infektiologe im Interview

Auch immer mehr Kinderärzte machen sich für eine Öffnung von Kitas stark – vorausgesetzt, es werden Hygienemaßnahmen eingehalten und engmaschige Kontrollen sowie stichprobenartige Corona-Tests vorgenommen. „Wenn diese Bedingungen konsequent erfüllt werden, kann man diesen Schritt riskieren“, sagt Professor Dr. Johannes Hübner. 

Der renommierte Chef-Infektiologe der Haunerschen Kinderklinik forscht derzeit intensiv zum Thema Corona bei Kindern. Unter seiner Federführung läuft bereits eine große klinische Studie, die von der Care-for-Rare-Stiftung finanziert wird. Das tz-Interview:

Wie groß ist das Bedrohungspotenzial des neuartigen ­Coronavirus für Kinder – und für die Erwachsenen, wenn Schulen und Kindertagestätten wieder geöffnet werden?

Professor Dr. Johannes Hübner: Kinder sind sehr viel weniger von Corona betroffen als Erwachsene. Sie stecken sich seltener an, und die Erkrankung verläuft nur in wenigen Fällen schwer. Sehr oft zeigen Kinder gar keine Symptome. Nur ein bis zwei Prozent der positiv getesteten Patienten sind Kinder. Todesfälle sind eine absolute Rarität. In Deutschland ist bisher ein Kind gestorben, und auch weltweit gibt es Gott sei Dank nur sehr wenige Opfer.

Es gibt allerdings auch ­Kinder, die mit Covid-19 in Krankenhäusern behandelt werden müssen. Liegen dazu aktuelle Zahlen vor?

Hübner: Ja, die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie führt dazu ein Melderegister. Danach werden derzeit in Deutschland 121 Kinder stationär behandelt, 14 von ihnen auf Intensivstationen. Bei uns in der Haunerschen Kinderklinik hatten wir bislang einige wenige Fälle, nur ein Kind hat intensivmedizinische Pflege benötigt. Wir testen inzwischen jedes Kind, das in unsere Klinik kommt, auf das neuartige ­Coronavirus. Von etwa 200 Kindern waren bisher drei positiv, in zwei Fällen war die Infektion bereits vorher bekannt.

Politiker befürchten, dass Kinder das Virus an ihre Eltern und Großeltern weitergeben könnten. Ist diese Sorge berechtigt?

Hübner: Wir wissen noch wenig darüber, wie ansteckend Kinder wirklich sind. Allerdings gibt es sogenannte Familien-Übertragungsstudien, beispielsweise aus China. Dabei wird zurückverfolgt, wer das Virus in die Familie gebracht hat. Nur in ungefähr zehn ­Prozent der Fälle waren es ­Kinder. Meist waren es die Erwachsenen, die die Kinder angesteckt haben.

Interview: Andreas Beez

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. Erfahren Sie hier alles zum Coronavirus: Beispielsweise über Einreisebestimungen, Forschung, und unseren Faktenartikel.

mit dpa

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