CSU-Plan: Hausaufgaben per E-Mail

München - Die CSU will die Schüler stärker an Computer-Technologien heranführen.

Alle 1500 weiterführenden Schulen in Bayern sollten Medienentwicklungspläne entwerfen, sagte der Schulexperte der CSU im Landtag, Georg Eisenreich. Er will erreichen, dass das Kultusministerium im nächsten Schuljahr derartige Pläne an zunächst 30 Versuchsschulen auf den Weg bringt.

Schüler müssten lernen, wie man in der digitalen Welt Informationen aussucht und vor allem auch kritisch hinterfragt, sagte Eisenreich. Schulen sollten aufgeschlossen für das „digitale Lernen“ sein und sich beim Betrieb von Computer-Systemen zusammenschließen. „Insel-Lösungen“ seien schon deshalb nicht sinnvoll, weil die Lizenzen für Software teuer seien. Die Einsatzmöglichkeiten für Computer seien an den Schulen nicht ausgeschöpft. Denkbar sei zum Beispiel, dass erkrankte Schüler ihre Hausaufgaben per E-Mail erhalten. Auch Laptop-Klassen wie etwa am Gymnasium Ottobrunn seien möglich. Wegen der langen Einarbeitungszeit habe dieses Projekt aber „Licht und Schatten“.

Eines freilich stellte Eisenreich klar: Lehrer, so sagte er, seien auch in Zukunft „unersetzlich“.

dw

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