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Abgehoben vor Begeisterung: Michael Marsollek (oben) mit Sohn Jonas (links) und die beiden Gewinner unserer Schwesterzeitung „tz“, Anita Walburger und Christoph Berg. Mit der neuen „München“, dem Lufthansa-Riesen, waren sie am Mitwoch über die Alpen geflogen.

„Das war der tollste Flug meines Lebens"

München - Dass er der Air-Boss ist, sieht jeder. Die anderen Maschinen auf dem Flughafen München überragt der A380 um Längen. Zwei Leser unserer Zeitung gewannen einen Alpen-Rundflug mit dem Giganten der Lüfte. Ihr Fazit: „Der Flug unseres Lebens."

„Beeindruckend! Aber nicht elegant", kommentierte Merkur-Leser Michael Marsollek die Riesenschnauze des neuen Lufthansa-Flaggschiffs. Der 41-jährige aus Holzkirchen (Landkreis Miesbach) und sein Sohn Jonas (9) waren die beiden Glückspilze, die über unsere Zeitung Flugtickets für einen Alpenrundflug mit dem Riesenflugzeug gewonnen haben. Eine unvergessene Reise mit dem gigantischen Vogel, der gerade auf den schönen Namen „München" getauft worden war.

Das Beste daran: Der Erlös der verkauften Flugtickets für den Sonderflug - immerhin 100 000 Euro - gehen an die „Help Alliance", die sich weltweit für benachteiligte Kinder engagiert. Als die Piloten die stolze Summer verkündeten, klatschten alle 526 Passagiere begeistert.

Das war nicht der einizige Beifall während des spektakulären Sonderflugs am späten Mittwochnachmittag: Ein sanfter Start, ein imposantes Scheppern beim traditionellen Tragwerk-Wackeln, im Piloten-Jargon „Winken" genannt, und los ging's. Da hin, wo die Sonne scheint. Statt zur wolkenverhangenen Zugspitze eben zum Großglockner. In eleganten und erstaunlich engen Kurven vorbei am Dachstein-Gebirge zum Salzburger Flughafen. Dort ein flotter Sinkflug hin zum absoluten Höhepunkt: einer simulierten Landung mit anschließendem Durchstarten von 40 Metern Höhe auf 1500.

Merkur-Gewinner Jonas Marsollek jubelt: „Supercool, wie im Film!" Der Gigant der Lüfte bekam von dem neunjährigen Buben ein sehr gutes Zeugnis: „Das war der tollste Flug meines Lebens!" Dabei hatte der Grundschüler seinen großen Bruder „ausgestochen". Daheim wurde nämlich zwischen den Geschwistern ausgelost, wer mit dem Vater mitfliegen durfte. Aber für den Gymnasiasten Julian gab es ein Trostpflaster: Er gewann zwei Tage später Freikarten für das Feuerwerk „Sommernachtstraum" in München. Ebenfalls bei einer Verlosung im Merkur.

Am Flughafen München nahm Julian seinen begeisterten Vater und den Bruder in Empfang. Die „München" flog noch am Abend zurück nach Frankfurt am Main. Dort wird sie mit ihrem Schwesterflugzeug „Frankfurt/Main" künftig täglich die Linie zwischen Frankfurt und Tokio bedienen.

In München passen die Riesenvogel nicht einmal in die Technikhalle, obwohl diese schon gigantische Maße hat. Aber eben trotzdem zu klein für den A 380 mit einer Flügelspannweite von knapp 80 Metern, einer Höhe von 24 Metern und einer Länge von 73 Metern. Nur die Montagehalle in Frankfurt ist groß genug für die Giganten der Lüfte.

Susanne Sasse

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