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„Freedom Day“: Ende der Corona-Regeln – Das gilt ab jetzt in Bayern

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Von: Christina Denk

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Ab dem 3. April fällt vielerorts sowohl die Maskenpflicht als auch 2G oder 3G und die Testpflicht. Was es ab Sonntag wo zu beachten gilt: Eine Übersicht.

München – Die Regierung um Markus Söder hat sich gegen eine Hotspot-Regelung für den Freistaat entschieden. Damit laufen am 2. April ein Großteil der bislang gültigen Corona-Maßnahmen aus. Ab dem 3. April sollen gemäß dem Entwurf der Bundesregierung um Olaf Scholz nur noch „einige Basismaßnahmen“ gelten. Doch was bedeutet das konkret für Bayern? Ein Überblick über die Regelungen ab dem Sonntag, 3. April.

Maskenpflicht in Bayern: Wo ab Sonntag noch Masken getragen werden müssen

Die FFP2-Maskenpflicht entfällt in vielen Bereichen ab dem 3. April. Weiterhin muss die Mund- und Nasenbedeckung jedoch in folgenden Bereichen getragen werden:

In Schulen, Läden und öffentlichen Innenräumen entfällt die Pflicht zum Tragen einer Maske. Die Landesregierung empfiehlt jedoch auf freiwilliger Basis weiterhin „das Tragen medizinischer Gesichtsmasken in Innenräumen“.

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Testpflicht und 2G/3G in Bayern: Schüler und einige Angestellte müssen sich weiterhin testen

Die Begriffe 2G (geimpft und genesen) und 3G (geimpft, genesen und getestet) wird es ab Sonntag, 3. April, so in Bayern laut neuem Maßnahmenpaket nicht mehr geben. Die Zutrittsbeschränkungen entfallen für Konzerte, Restaurants und weitere öffentliche Veranstaltungen.

„Freedom Day“ in Bayern - Zunächst weiter Tests an Schulen

In Schulen und Kitas wird im bisherigen Umfang weiterhin regelmäßig getestet. Wie die Regelungen nach den Osterferien aussehen werden, will der Ministerrat rechtzeitig entscheiden. „Bei Infektionsfällen in einer Klasse oder Gruppe besteht weiterhin ein verstärktes Testregime“, so das bayerische Staatsministerium.

Auch in Einrichtungen für vulnerable Gruppen, wie Krankenhäuser, Pflege- und Altenheime, müssen Besucher und nicht geimpfte oder genesene Beschäftigte einen tagesaktuellen Test vorweisen. Für Beschäftigte, die geimpft oder genesen sind, reichen zwei Tests pro Woche. Gleiches gilt für Justizvollzugsanstalten.

Die meisten Maßnahmen fallen ab dem 3. April. Dann könnte es bald wieder Bilder, wie hier im Juli 2019 geben. Bayern mahnt dennoch weiterhin Abstand zu halten (Archivbild).
Die meisten Maßnahmen fallen ab dem 3. April. Dann könnte es bald wieder Bilder, wie hier im Juli 2019 geben. Bayern mahnt dennoch weiterhin Abstand zu halten (Archivbild). © Ralph Peters/Imago

Weitere Corona-Empfehlungen für Bayern: Abstand und Masken sollen dennoch bleiben

Mit dem Wegfall der Maßnahmen setzt Bayern vermehrt auf eigenverantwortliches Handeln. So empfiehlt das bayerische Gesundheitsministerium über die gelockerten Regeln hinaus auch weiterhin auf freiwilliger Basis allgemeine Schutz- und Hygienemaßnahmen einzuhalten. Insbesondere die Wahrung des Mindestabstands, das Tragen medizinischer Gesichtsmasken in Innenräumen sowie freiwillige Hygienekonzepte, wie Desinfektion, werden genannt.

Eine Lockerung könnte dagegen bei den Quarantäne-Regelungen noch folgen. Gesundheitsminister Holetschek forderte Erleichterungen der Isolationsregeln – vor allem für eine Berufsgruppe. (chd)

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