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Bei einem Polizeieinsatz wurde am Freitag ein Mann erschossen.

33-Jähriger in Burghausen erschossen

50 Menschen skandieren "Polizei, Mörder!"

Burghausen - Mit Transparenten sind in Burghausen etwa 50 Menschen auf die Straße gegangen. Sie demonstrierten gegen die Tötung eines 33-Jährigen, den ein Polizist erschossen hatte.

Wie die Polizei mitteilt, versammelte sich gegen 18 Uhr eine Gruppe von rund 50 Personen vor der Polizeiinspektion. Die Teilnehmer äußerten lautstark ihren Unmut und ihre Verärgerung über den Tod des 33-Jährigen am Freitagabend in der Herderstraße. Die Menschen hatten Transparente dabei, deren Inhalte den gestrigen Polizeieinsatz harsch kritisierten.

Laut unserem Partnerportal rosenheim24.de hatten sie "Nein zur Polizeigewalt" darauf geschrieben.

Die Personenansammlung führte zeitweise zu erheblichen Verkehrsstörungen auf der Marktler Straße. Gegen 19.30 Uhr zog die Gruppe demonstrierend in Richtung Stadtmitte weiter, wendete dort und kehrte wieder zur Polizeiinspektion zurück. Dann löste sich die Versammlung größtenteils auf.

Nach weiteren intensiven Gesprächen mit Polizeibeamten verließen auch die restlichen Personen die Örtlichkeit. Innerhalb kürzester Zeit wurden zahlreiche Polizeikräfte aus benachbarten Dienststellen zur Unterstützung nach Burghausen beordert.

Am Freitag hatte die Polizei einen mutmaßlichen Verbrecher erschossen. Zwei Beamte wollten den 33-Jährigen gegen 18 Uhr auf einer Straße mitten in einem Wohnviertel festnehmen. Der aus Burghausen stammende Mann sei wegen eines Verbrechens nach dem Betäubungsmittelgesetz mit Haftbefehl gesucht worden, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mit. Beim Versuch der Festnahme im Freien habe ein Polizeibeamter auf den Gesuchten geschossen.

pak/mm

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