Frage nach konkretem Sicherheitskonzept

Fahrgäste werden völlig panisch: Mann (29) randaliert in Flixbus

Die Polizei hat am Ostersonntag einen äußerst aggressiv auftretenden Mann (29) aus einem Flixbus von München nach Nürnberg holen müssen. 

München - Er war aufgefallen, weil er bereits betrunken in den Bus gestiegen war. Im Laufe der Fahrt pöbelte er zunächst laut herum, wurde dann handgreiflich und beschimpfte Passagiere. Gegen 15 Uhr mussten Rettungswagen und Polizei den jungen Mann von Bord nehmen. 

Die Belästigung war derart schlimm geworden, dass sich zwei Personen, die in unmittelbarer Nähe des Mannes saßen, an den Fahrer wandten. Der 29-Jährige hatte begonnen, Mitpassagiere zu schubsen und sie anzubrüllen. Der Fahrer zitierte den Störenfried neben sich, um ihn besser unter Kontrolle zu haben. Als auch das nicht half und die Stimmung im Bus zunehmend panisch wurde, hielt der Bus bei Denkendorf an einem Autobahnparkplatz. Krankenwagen und Polizei wurden gerufen. 

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Kein konkretes Sicherheitskonzept bei Flixbus

Die Beamten konnten den Mann nur unter lauten Befehlen dazu bewegen, den Bus zu verlassen. Ersten Ermittlungen zufolge handelt es sich bei ihm um einen Asylbewerber aus Eritrea. Martin Mangiapa, Pressesprecher bei Flixbus, weiß, dass ein derartiges Szenario für die restlichen Passagiere einen Horror darstellt. Er sagt: „Sicherheit ist für uns natürlich sehr wichtig, wir werden das Vorgefallene besprechen und an Lösungen für mehr Kontrolle arbeiten.“ 

In diesem Zusammenhang treibt das Unternehmen ein weiteres Problem um. So will Flixbus den Drogenschmuggel an Bord stoppen.

Ein konkretes Sicherheitskonzept gebe es jedoch nicht. Laut Flixbus ist auf längeren Fahrten eine zusätzliche Person neben dem Fahrer die Regel – diese Maßnahme sei allerdings nicht für kurze Strecken vorgesehen. Der Bus erreichte sein Ziel Nürnberg mit etwa 45 Minuten Verspätung.

Rubriklistenbild: © AFP / PIROSCHKA VAN DE WOUW

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