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Der heute 20-jährige Pascal K.

Bernauer zu Mega-Haftstrafe verurteilt 

Deshalb entging der Bayer Paskal K. der Todesstrafe

Bernau/Orlando - Das Verbrechen von Paskal K. macht fassungslos: Er hat seine dreijährige Stieftochter mehrmals missbraucht und sie dann getötet. Jetzt muss er in den USA lange ins Gefängnis.

Im November 2014 ereignete sich die schreckliche Tat in Orlando. Wenige Stunden nachdem die Mutter der kleinen Charlie ihre Nachtschicht angetreten hatte, bekam sie den Anruf, dass ihre dreijährige Tochter ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Kurz darauf war Charlie bereits tot. Doch was war passiert? Ihr neuer Ehemann, ein damals 19-jähriger Junge aus dem bayerischen Bernau, war allein mit dem Mädchen zu Hause gewesen. Er erklärte, das Mädchen sei aus dem Bett gefallen und habe sich dabei die Kopfverletzung zugezogen, an der sie wenig später verstorben sei. Doch die Autopsie widerspricht dem: Die Kopfwunde könne nur von einer stumpfen Gewalteinwirkung herrühren, erklärte der obduzierende Arzt. Zudem sei die Dreijährige vor ihrem Tod mehrfach missbraucht worden.

Die Anklage ging daher von Mord ersten Grades aus, was im Bundesstaat Florida auch mit der Todesstrafe geahndet wird. Das Gericht wandelte die Anklage allerdings während des Verfahrens in „Second Degree Murder“ um. Merkmale wie die Mordabsicht und die Geplantheit der Tat seien nicht erfüllt gewesen. Weil er das kleine Mädchen aber nach Ansicht des Gerichts nachweislich getötet und mehrfach missbraucht hat, wird er zu einer Haftstrafe von 41 Jahren verurteilt. Der Giftspritze, die in Florida für die Durchführung der Todesstrafe angewandt wird, entgeht er aber.  

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