Verbesserungen bei den Zügen

Bahn will Fahrplan verbessern

München - Gute Nachricht für alle Bahnfahrer: Der Fahrplan soll im Winter verbessert werden. Einige Verbindungen werden schneller oder bequemer. Doch es gibt einen Wermutstropfen.

Die Deutsche Bahn verspricht ihren Kunden zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember gleich mehrere Verbesserungen.

Die Verbindung von München über Ingolstadt nach Nürnberg wird gestärkt. Damit kommen Reisende rascher und bequemer mit dem ICE in den Norden: Nach Köln, Hamburg und Berlin sind die Züge rund 15 Minuten schneller, wie die Bahn am Mittwochabend mitteilte. Einzelne Züge nach Hamburg brauchen sogar 30 Minuten weniger.

Eine gute Nachricht gibt es auch für Skifahrer, die per Zug anreisen: Während der Saison vom 24. Januar bis 28. März fährt samstags ein zusätzlicher IC-Zug von München über Rosenheim und Kitzbühel nach Zell am See, wo er bereits um 8.00 Uhr ankommt. Damit könnten Wintersportfans einen ganzen Tag in den Bergen verbringen, wirbt die Bahn.

Im Allgäu werden alte Züge ausrangiert und von modernen Doppelstockzügen ersetzt. Bei der Werdenfelsbahn von München über Garmisch-Partenkirchen nach Reutte müssen Fahrgäste künftig seltener umsteigen.

Wermutstropfen für die Augsburger

Wermutstropfen für die Augsburger: Fünf ICE-Paare, die bisher von München über Augsburg nach Nürnberg fuhren, werden nun auf der ausgebauten Strecke über Ingolstadt geleitet. Übrig bleiben zwölf ICEs je Richtung von München über Augsburg in den Norden. „Neu ist, dass diese zwölf Züge einen Zwei-Stunden-Takt bilden, unter anderem mit einer lange gewünschten Verbindung um 8.30 Uhr Richtung Norden“, erläuterte ein Bahnsprecher. In dieser Zeit habe es ein Defizit gegeben. „Diese Lücke können wir nun schließen.“

Außerdem hält ein ICE von Augsburg nach Ulm erstmals in Günzburg. Die fünf ICEs, die nun über Ingolstadt fahren, seien von Anfang an nur als vorübergehend deklariert worden, solange die Strecke über Ingolstadt ausgebaut wurde.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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