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Es gibt weniger Starts Richtung Türkei.

Deutsche reagieren auf Krise

Türkei-Flugverkehr bricht ein

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Die Krise in der Türkei spiegelt sich auch im Urlaubsverhalten der Deutschen wider: Die Zahl der Flüge in die Türkei geht spürbar zurück.

München – Die politische Situation in der Türkei hat deutliche Auswirkungen auf den Tourismus: So werden in den Pfingstferien ab kommenden Wochenende am Flughafen München nur mehr 570 Flieger, knapp 20 Prozent weniger als im Vorjahr, in Richtung Türkei starten, sagte ein Flughafen-Sprecher. Im Vorjahr waren es knapp 700 Flüge.

Der Rückgang betrifft alle türkischen Reiseziele. So ist die Zahl der angemeldeten Flüge nach Istanbul von 272 auf 209 zurückgegangen, die Zahl der Flüge in den Badeort Antalya von 222 auf 164. Die Vermutung, dass dieser Rückgang mit der politischen Dauerkrise am Bosporus zusammenhänge, „liegt auf der Hand“, sagte der Sprecher. Viele Urlauber wichen wohl auf Warmwasserziele in Spanien und Portugal aus.

Der Rückgang ist um so bemerkenswerter, da der Flugverkehr ab München während der Pfingstferien insgesamt zunimmt. Der Flughafen rechnet mit über 19 000 Flügen, 1000 mehr als 2016. Auch die bisherige Bilanz ist aus Sicht des Flughafens positiv: Laut Deutscher Flugsicherung gab es bis Mitte Mai 5,3 Prozent mehr Starts und Landungen als im Vorjahr. 

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