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Deutscher Alpenverein mit Mitgliederzuwachs trotz Pandemie

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Deutscher Alpenverein
Das Logo des Deutschen Alpenverein (DAV) klebt auf einer Holzbox. © Lino Mirgeler/dpa/Archivbild

Trotz ausgefallener Kurse und Wanderungen hat der Deutsche Alpenverein (DAV) im Pandemie-Jahr 2021 einen Zuwachs an Mitgliedern verzeichnet. Der nach eigenen Angaben größte Bergsportverband der Welt wuchs nach DAV-Angaben vom Donnerstag um 1,2 Prozent. Das sei zwar deutlich weniger als in Vor-Corona-Zeiten, wo noch zwischen vier und fünf Prozent Wachstum pro Jahr üblich gewesen seien.

München - Mit seinem „mäßigen Wachstum“ nehme der DAV allerdings in der Sportverbände-Landschaft, „wo nahezu alle unter Mitgliederschwund leiden“, eine Ausnahmeposition ein, hieß es.

Zum 31. Dezember 2021 zählte der DAV mit Sitz in München demnach 1 402.067 Mitglieder - das seien 16.627 mehr gewesen als ein Jahr davor. Mit Abstand am meisten Mitglieder hat der DAV in Bayern (738.000) gefolgt von Baden-Württemberg (281.000).

Mit Sorge blickt der DAV aber auf die jüngeren Mitglieder. Bei den Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren verzeichnete der Verein nämlich erstmals seit Jahren einen Rückgang. Etwas mehr als 6000 Mitglieder verlor der DAV in dieser Altersgruppe im vergangenen Jahr. „Wegen Corona hat es kaum Vereinsleben gegeben. Bei Familien, Kindern und Jugendlichen hat sich das besonders stark bemerkbar gemacht“, erläuterte DAV-Präsident Josef Klenner. dpa

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