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Am Donnerstag wurde in Hamburg der Deutsche Radiopreis 2016 verliehen.

Keine Gewinner aus dem Freistaat

Deutscher Radiopreis sorgt für Enttäuschung in Bayern

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Hamburg - Die Gewinner des Deutschen Radiopreises 2016 stehen fest. In insgesamt zwölf Kategorien wurden die Trophäen verteilt. Die Nominierten aus Bayern gingen jedoch leer aus.

Am Donnerstagabend wurde in Hamburg der Deutsche Radiopreis 2016 verliehen. Insgesamt elf Radiostationen und der britische Sänger Sting, der den Sonderpreis des Beirats erhielt, durften jubeln. Aus bayerischer Sicht war die Gala allerdings eher ernüchternd. Sowohl der Bayerische Rundfunk mit dem Radiosender B5 aktuell, als auch das Hitradio RT1 Augsburg wurden nicht ausgezeichnet.

Christine Hawranek und Lisa Wreschonik von B5 aktuell waren mit ihrer Reportage "Blackbox Heim: Wie behinderte Kinder weggesperrt werden" in der Kategorie "Beste Reportage" nominiert. Sie berichteten über die Zustände in Heimen, in denen Kinder mit geistiger Behinderung untergebracht sind. Doch letztendlich wurden sie dafür nicht belohnt, der Radiopreis ging an Dominik Schottner von DRadio Wissen. Er hatte sich für "Danke. Ciao!" auf Spurensuche im Leben seines Vaters begeben, der an seiner Alkoholkrankheit gestorben war.

Das Hitradio RT1 Augsburg war in der Kategorie "Beste Programmredaktion" vertreten. Doch Moderator Daniel Lutz und Kabarettist Roland Krabbe aus der Show "Daniel und das Morgenteam" mussten sich dem "Hamburger Radiobündnis gegen Fremdenhass - für Toleranz und Mitmenschlichkeit" (Radio Hamburg, Hamburg Zwei, alsterradio rock'n pop, NDR2, NDR 90,3 , N-JOY, 917XFM und Radio Energy) geschlagen geben.

Sting war Star des Abends

Star des Abends war Sting, der nicht nur eine Single aus seinem im November erscheinenden Album ("57th & 9th") vorstellte, sondern - kurz nach seinem 65. Geburtstag - auch einen Sonderpreis für sein Lebenswerk mitnahm. Die Laudatio auf den Briten hielt Moderatorin Schöneberger als Fan gleich selber. "Er ist der Edelmann unter den Popstars, ein Intellektueller, ein Genie", sagte die 42-Jährige.

sk/dpa

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