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Seehofer steigt aus seinem Dienstwagen aus: „An der Quelle ansetzen“

Kommt Verbot in München?

Dicke Luft durch Diesel: Seehofer fordert Autogipfel

Zur Lösung der Luftprobleme durch Dieselfahrzeuge in Großstädten wie München ist nach Ansicht von CSU-Chef Horst Seehofer ein Gipfel von Bund, betroffenen Ländern und Autobauern nötig.

München - Am Mittwoch will sich Seehofer mit den Vorständen der bayerischen Fahrzeughersteller BMW, Audi und MAN in München treffen. „Da möchte ich verbindlich hören und vielleicht auch vereinbaren: Was ist möglich und zu welchen Kosten?“, sagte Seehofer am Montag am Rande einer CSU-Vorstandssitzung in München. Es müsse herausgefunden werden, welche Einsparungen bei Stickstoffdioxid über technische Nachrüstungen machbar seien.

In Großstädten wie München und Stuttgart wird über Fahrverbote für Diesel diskutiert. In der bayerischen Landeshauptstadt hatte OB Dieter Reiter ein Diesel-Verbot in die Debatte gebracht.  Die CSU lehnt pauschale Fahrverbote bislang ab. In der vergangenen Woche hatte Seehofer erklärt, mit dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) in Kontakt zu sein. Kretschmann hatte Seehofer in einem Brief um Unterstützung gebeten - aber auch betont, dass eine rein technische Lösung nicht ausreiche, um die Luft zu verbessern.

Seehofer: An der Quelle ansetzen ist logischer Schritt

„Der logische Schritt ist doch immer: Wenn Sie eine belastende Quelle haben für die Umwelt, dass Sie an dieser Quelle ansetzen“, sagte Seehofer. Nachdem die Politik jahrelang den Diesel empfohlen habe, weil er für den Klimaschutz wichtig sei, könne jetzt nicht die Parole lauten: „Schön, dass ihr einen gekauft habt, aber die ganzen Ratschläge waren falsch.“

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Dicker Panzer: So sicher ist Seehofers Dienstwagen

dpa

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