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Am Dienstag kommt es wieder zu Streiks im öffentlichen Dienst in Bayern

Am Dienstag wieder Warnstreiks in Bayern

München - Im öffentlichen Dienst in Bayern rollt am Dienstag die nächste Warnstreikwelle. Die Gewerkschaft Verdi hat die Tarifbeschäftigten des Freistaats zu einem Aktionstag aufgerufen.

Welche Einrichtungen betroffen sind, soll am Montag mitgeteilt werden.

Die zentralen Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder werden am kommenden Donnerstag in Potsdam fortgesetzt. Verdi fordert 6,5 Prozent Lohnerhöhung. Die Länder unter Führung des Finanzministers von Sachsen-Anhalt, Jens Bullerjahn (SPD), haben bisher kein Angebot vorgelegt.

In München rief die Gewerkschaft für Dienstag die Beschäftigten der Unikliniken, Universitäten, Straßenmeistereien, der Theater und der Staatsoper zu Warnstreiks auf. An den Theatern könnte auch eine Vorstellung ausfallen, sagte der Münchner Verdi-Geschäftsführer Heinrich Birner.

Zu einer Kundgebung vor dem bayerischen Finanzministerium erwarten Verdi und die Gewerkschaft der Polizei (GdP) am Mittag rund 800 Demonstranten, darunter auch uniformierte Polizeibeamte außerhalb ihrer Dienstzeit. Die Tarifabschlüsse für die Angestellten werden in der Regel auf die Landesbeamten übertragen.

Der stellvertretende GdP-Landesvorsitzende Peter Schall sagte, die Polizei müsse immer häufiger stellvertretend für den Staat den Kopf hinhalten und werde massiv angefeindet. „Wir fordern daher mit aller Vehemenz ein deutliches Plus für unsere Kolleginnen und Kollegen.“

dpa

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