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Wo stecken Anna-Lena Notz (re.) und ihre beste Freundin Eileen Stübbe?

Anna-Lena und Eileen sind spurlos verschwunden

Diese Mädchen werden verzweifelt gesucht

Lechbruck - Es ist der Horror aller Eltern: Seit mehr als zwei Wochen ist Anna-Lena Notz aus Lechbruck spurlos verschwunden.

Die 14-jährige Schülerin ist zusammen mit ihrer besten Freundin Eileen Stübbe (16) irgendwo untergetaucht. Für Anna-Lenas Eltern gibt es seitdem keine durchschlafene Nacht mehr. „An Schlaf ist nicht zu denken, wir sind am Ende“, sagt ihr Vater Andreas Notz, der im familiengeführten Autohaus tätig ist.

Vor allem die Ungewissheit ist es, die die Eltern verzweifeln lässt. „Das Schlimmste ist, nicht zu wissen, ob es ihr gut geht“, beschreiben sie ihre Gefühle. „Das macht einen fertig.“ Was machen die Mädchen den ganzen Tag, wo sind sie untergetaucht, warum sind sie überhaupt weggegangen? Es sind diese Fragen, die ständig im Kopf kreisen. Und vor allem: Wer hat die Teenager bei sich aufgenommen?

Eltern appellieren an Freunde und Bekannte

„Wer auch immer Kontakt zu den Mädchen hat, er soll ihnen sagen, dass wir uns nichts sehnlicher wünschen, als dass sie sich bei uns meldet“, appelliert Andreas Notz an alle Freunde und Bekannten der beiden Schülerinnen.

Es war der 7. Oktober, ein Freitag, als Anna-Lena nicht von der Realschule in Füssen zu ihren Eltern in Lechbruck zurückkehrte. Sie hat eine Jacke, zwei Paar Schuhe, eine Sonnenbrille und eine blaue Plüschmaus mitgenommen – und Geld, das sie sich bei einem Ferienjob verdient hat.

Eileen ist schon öfter ausgerissen

Die Polizei hat noch am gleichen Tag mit der Suche begonnen. Dabei kam heraus: Anna-Lenas Freundin Eileen, die in einem Kinderheim lebt, war schon öfters ausgerissen. Für sie stand demnächst ein Heimwechsel an. „Das war wohl der Grund, warum unsere Tochter mit Eileen weg ist“, vermutet Andreas Notz. Anna-Lena wollte nicht schon wieder eine Freundin verlieren. Im vergangenen Jahr war ihr das zweimal passiert. Ein Mädchen war nach Berlin gezogen, eine andere kam ins Internat.

Am Sonntag vor einer Woche gab es dann doch einen Hoffnungsschimmer: Zwei junge Leute wollten die Mädchen am Nachmittag in Füssen-West gesehen haben. „Wir schätzen diese Angaben als glaubhaft ein“, sagt Christian Eckel vom Polizeipräsidium Schwaben Süd/West.

Trotz aller Aufrufe der verzweifelten Eltern auch auf Facebook – seit diesem 16. Oktober gibt es kein Lebenszeichen mehr. „Wir alle vermissen Anna-Lena so unendlich“, sagen ihre Eltern. Und sie haben nur einen ganz großen Herzenswunsch: „Wir wollen unsere Tochter zurück!“

Hinweise zu den Mädchen nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

tz

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