In diesem Jahr 1300 neue Bereitschaftspolizisten

München - Die Staatsregierung sieht bei der Bereitschaftspolizei keine personellen Engpässe mehr.

"Das Tal der Tränen (...) ist mittlerweile überstanden", sagte ein Vertreter des Innenministeriums am Dienstag im Landtagsausschuss für den öffentlichen Dienst in München. Mit nur 17 Einsatzzügen sei im März 2009 ein Tiefpunkt bei der Bereitschaftspolizei erreicht worden. Im März dieses Jahres sollen wieder 22 Züge einsatzbereit sein. Im vergangenen Jahr seien 1400 neu auszubildende Polizisten eingestellt worden - in diesem Jahr sollen es 1300 und im nächsten Jahr 1200 Neuzugänge sein.

Wegen der Engpässe - bedingt auch durch eine Pensionierungswelle -hatte der Landtag von der Staatsregierung Auskunft über die Einstellungszahlen verlangt. Die Bereitschaftspolizei mit ihren rund 6000 Beamten unterstützt bei Großereignissen wie Demonstrationen die übrigen Teile der Polizei.

Die SPD kritisierte, die Neueinstellungen kämen zu spät. Es gelte, eine "Durststrecke" zu überwinden, bis die neuen Polizisten mit ihrer Ausbildung fertig seien, sagte der stellvertretende Ausschussvorsitzende Stefan Schuster.

dpa

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