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Ein pinkes Schild weist auf den Streik am Dienstag hin.

Dienstag wieder Kita-Streiks in ganz Bayern

Regensburg/München - Wer an diesem Dienstag zum Sozialamt möchte oder sein Kind in den städtischen Hort bringen will, muss sich erneut auf verschlossene Türen einstellen.

In zahlreichen bayerischen Städten haben die Gewerkschaften wieder zu Streiks in den kommunalen Kindertagesstätten und Sozialeinrichtungen aufgerufen. Nach Angaben von ver.di München werden unter anderem München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Würzburg, Aschaffenburg sowie Einrichtungen im Allgäu betroffen sein. Etwa 3500 Mitarbeiter würden sich voraussichtlich beteiligen.

Am Montag hatten lediglich die Eltern in Regensburg Einschränkungen durch den bundesweiten Streik bemerkt. Dort blieben 17 Kindergärten geschlossen. Rund 90 Mitarbeiter versammelten sich an einem Info-Stand.

Die Mitarbeiter in den kommunalen Sozialeinrichtungen fordern unter anderem einen tariflich festgelegten Gesundheitsschutz und mehr Geld. Trotz der seit Wochen laufenden Streiks und Proteste in ganz Deutschland hätten die kommunalen Arbeitgeber bisher statt eines sinnvollen Angebots nur "unverbindliche Regelungen" vorgeschlagen, sagte ein ver.di-Sprecher. "Das bedeutet, dass der Arbeitskampf fortgesetzt werden muss."

Aus ganz Bayern werden an diesem Dienstag Streikende bei der zentralen Kundgebung auf dem Nürnberger Kornmarkt erwartet, die um 11 Uhr beginnen soll. Parallel dazu wollen sich am Mittag Streikende in München an einer Kundgebung des Bündnisses "München Sozial - Wir halten die Stadt zusammen" beteiligen. Bereits vom frühen Morgen an sind unter anderem in Nürnberg und München Demonstrationszüge geplant.

Im Allgäu sollen Sozialämter geschlossen bleiben. Auch in Werkstätten und Wohnheimen der Lebenshilfe wurde zu Streiks aufgerufen. Der Landesverband Bayern der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ( GEW ) bat die Eltern um Verständnis für die Streiks.

dpa

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