Terrorzelle von Barcelona hatte 120 Gasflaschen für Anschläge gehortet

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Verteidigungsministerin von der Leyen besucht Soldaten im unterfränkischen Hammelburg.

70 Millionen Euro für das Projekt

Dieser Bundeswehr-Standort in Bayern wird ausgebaut

Ein Standort der Bundeswehr in Bayern soll ausgebaut werden und dafür Investitionen in Höhe von 70 Millionen Euro erhalten. 

Hammelburg - Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat angekündigt, dass der Bundeswehr-Standort Hammelburg ausgebaut werden soll. „Hammelburg wird in den nächsten fünf Jahren Investitionen von über 70 Millionen Euro haben. Das ist dringend nötig, wenn man die Infrastruktur sieht“, sagte die Ministerin am Montag im Landkreis Bad Kissingen auf ihrer Sommerreise.

Gleichzeitig lobte sie die Ausbildung dort: „Hammelburg ist gewissermaßen die Herzkammer der Infanterie.“ An dem unterfränkischen Standort gebe es eine breite Palette der Ausbildung. Es werde hier einsatznah und unter großen Druck geübt. Und diese Ausbildung sei auch künftig nötig. Denn nach 25 Jahren Schrumpfung wachse die Bundeswehr wieder, sagte von der Leyen. In den nächsten sieben Jahren sollten 18 000 Soldaten und zivile Mitarbeiter hinzukommen. Das „bringt auch mit sich, dass wir mehr Ausbildung brauchen“.

Das Ausbildungszentrum in Hammelburg ist der Bundeswehr zufolge die zentrale Ausbildungsstätte der Infanterie des Deutschen Heeres. Zuletzt wurden hier auch kurdische Soldaten für den Einsatz im Nordirak ausgebildet. Zuletzt war Hammelburg in die Schlagzeilen geraten, weil dort der terrorverdächtige Franco A. im April festgenommen worden war. Der rechtsextreme Oberleutnant hatte sich als Flüchtling getarnt und soll einen Anschlag geplant haben.

dpa

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