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Zwei E-Biker auf einem Bergweg.

Stichwort nachhaltiger Tourismus

Alpen-Streit: Dieser CSU-Vorschlag dürfte vielen E-Bikern nicht gefallen

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Die CSU schlägt Sperrzonen für E-Biker in den bayerischen Alpen vor. Auch für Tourengeher und Schneeschuhwanderer sollen eigene Routen ausgewiesen werden.

München – Die CSU will sich für nachhaltigeren Tourismus einsetzen. Oberbayern dürfte weder „ein reines Freilichtmuseum, noch ein Urwald oder eine Massentourismusmaschine“ werden, steht im Entwurf des Leitantrags für den Bezirksparteitag am Samstag, der unserer Zeitung vorliegt.

Nötig seien „lenkende und trennende Maßnahmen“. Als einen Beitrag zum Interessenausgleich schlägt die Oberbayern-CSU die „Einrichtung von Sperrzonen für Mountainbiker und E-Biker“ vor. „Das ist einer der klassischen Zielkonflikte“, sagt die Bezirksvorsitzende Ilse Aigner: „Durch die E-Bikes dringen Leute in Bergregionen vor, die große Relevanz für die Natur haben.“ 

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Umstellung auf Ganzjahrestourismus

Für Radler sollten eigene Routen ausgewiesen werden, auch für Tourengeher und Schneeschuhwanderer. Im Wintersport spricht sich die CSU zwar nicht explizit gegen Schneekanonen aus. Man solle aber generell auf Ganzjahrestourismus umstellen, steht in dem Entwurf, den federführend der frühere Umweltminister Marcel Huber erarbeitet hat. Man suche Wege, „wie vorhandene Infrastruktur in schneearmen Wintern anderweitig touristisch genutzt werden kann“. cd

Die kleinen und wendigen E-Scooter könnten das Bild auf den Straßen verändern. Doch Roller-Pionier Franz Zehendmaier aus Kreuth hält die Flitzer für „lebensgefährlich“.

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