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Polizisten stutzen bei Kontrolle

Dieser Schlitten stammt aus Transnistrien

Waidhaus - Die Polizei machte auf der A 6 Bekanntschaft mit einem Luxus-Schlitten, der angeblich aus der autonomen Republik Transnistrien stammt. Die ganze Geschichte kam den Beamten spanisch vor.

Kennen Sie Transnistrien? Nicht? Gut, damit sind Sie nicht allein. Auch die Polizei in Waidhaus (Kreis Neustadt/Waldnaab) stutzte erst, als sie auf der A 6 einen Bentley Continental GT im Wert von 170 000 Euro mit unbekanntem Kennzeichen kontrollierte. Und so eines hatten die Beamten noch nie gesehen: Das Auto war in der völkerrechtlich nicht anerkannten autonomen Republik Transnistrien zugelassen. Die Fahrzeugdokumente, die das bezeugten, besaßen somit keine Gültigkeit. Am Steuer saß ein Schweizer (27): Im Auftrag eines Syrers sollte dieser den Bentley nach Prag bringen, um ihn dort zu übergeben.

Aufgrund der wirren Geschichte stellte die Polizei das Gefährt erstmal sicher. Ermittlungen ergaben, dass der Luxushobel einem in der Ukraine lebenden israelischen Banker (42) gehörte. Wenige Tage später kam dieser in Waidhaus vorbei, zeigte dabei echte Dokumente und fuhr von dannen. In die Ukraine, nicht nach Transdingsbums.

tz


Was man nie zu Polizisten sagen sollte

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