Dioxin-Funde: Auch Bayern in Alarmbereitschaft

Erlangen - Nach den Dioxin-Funden in Futtermitteln in Niedersachsen ist auch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Alarmbereitschaft.

Eier aus einem betroffenen Betrieb seien auch an einen Großhandel in Bayern geliefert worden, sagte eine Behördensprecherin in Erlangen am Montag der Nachrichtenagentur dpa. Der Großteil der Eier sei sichergestellt, einige seien aber bereits an weiter verarbeitende Betriebe geliefert worden. “Wir prüfen gerade die Betriebswege, um herauszufinden, wohin die Eier geliefert wurden“, sagte die Sprecherin. Die bereits sichergestellten Eier würden überprüft, Ergebnisse gebe es aber noch nicht.

Futtermittel aus Niedersachsen seien allerdings nicht in den Freistaat gelangt, betonte die Sprecherin. “Soweit uns bekannt ist, sind keine Futtermittel aus den betroffenen Betrieben nach Bayern geliefert worden. Eier von bayerischen Betrieben sind also nicht betroffen.“ Durch ein Schnellwarnsystem sei es möglich gewesen, rasch zu überprüfen, ob Futtermittel und Eier aus Niedersachsen nach Bayern gelangten. Eine Verschärfung der Kontrollen sei derzeit nicht vorgesehen.

Niedersachsen sperrte am Montag nach Dioxin-Funden in Futtermitteln vorsorglich rund 1000 landwirtschaftliche Betriebe. Betroffen sind Legehennen-Farmen, Schweine- und Putenzüchter. Die gesperrten Betriebe sollen mit Dioxin belastetes Futterfett bezogen haben. Ein Sprecher des Agrarministeriums in Hannover sagte: “Wir legen erstmal alles still. Der Verbraucherschutz geht vor.“

dpa

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