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Jetzt doch ein Regelmodell?

Direktoren drängen auf G9

Rosenheim – Die Direktoren der bayerischen Gymnasien setzen sich nun für eine „neunjährige Lernzeit als Regelmodell“ ein.

Dies erklärte Walter Baier, neuer Vorsitzender der Vereinigung, nach einem Gespräch mit dem CSU-Arbeitskreis Schule in Rosenheim. Gleichzeitig müsse es Möglichkeiten zur Verkürzung für Schüler geben, die am G8 festhalten wollen. Die Stellungnahme von Baier, der das Gymnasium in Bruckmühl (Kreis Rosenheim) leitet, ist ein Kurswechsel gegenüber früheren Positionen. Unter Baiers Vorgänger Karl-Heinz Bruckner hatte die Direktorenvereinigung das G8 mit Vehemenz vertreten.

Baier verbindet die Positionierung mit einigen Forderungen, etwa einem neuen Lehrplan. Problem: Für das Gymnasium wird derzeit schon der „Lehrplan plus“ entwickelt, der freilich nur eine neunjährige Variante beinhaltet, ohne dass das G9 als Hauptrichtung definiert wäre. Auch über die Stundenpläne für die einzelnen Fächer dürfte noch gerungen werden.

Dass das G9 zum Schuljahr 2018/19 kommen wird, daran gibt es unter fast allen Experten keinen Zweifel mehr. Unklar ist, ob mit der 5. oder aber mit der 5. und 6. Jahrgangsstufe gleichzeitig begonnen wird. In den Folgejahren soll das G9 von unten her aufwachsen. Schüler, die beispielsweise heute die 7. oder 8. Klasse besuchen, werden ihr Abitur also im herkömmlichen G8 machen.

Was noch fehlt, ist der alles entscheidende Beschluss der CSU-Landtagsfraktion. Er ist auch auf der Klausurtagung, die am Montag im Kloster Banz beginnt, nicht zu erwarten. In der CSU soll es noch eine Gruppe von Widerständlern geben. Sie werden derzeit „bearbeitet“ – unter anderem mit dem Hinweis, dass die Lehrer dafür sind. Eine Abstimmung in Schwaben ergab kürzlich, dass von 62 Schulleiter 61 für das G9 sind. 

Rubriklistenbild: © dpa

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