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In der Rosenheimer Disco „Gatsby“ stach der 22-Jährige auf die 16-Jährige ein.

Im „Gatsby“

Nach Messerattacke auf 16-Jährige in Disco: Betreiber äußern sich

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Ein brutaler Messerangriff in einer Disco hat am Wochenende in Rosenheim für Entsetzen gesorgt. Jetzt haben sich die Betreiber zu den Vorfällen geäußert.

Rosenheim - Der Angriff eines 22-jährigen aus Eritrea mit einem Messer auf eine 16-Jährige in einer Disco in Rosenheim hat am vergangenen Wochenende für Entsetzen gesorgt. Die Betreiber des „Gatsby“ äußern sich gegenüber rosenheim24.de* in einer Stellungnahme zu den Vorfällen.

Demnach haben die Geschäftsführer, Peter Jung und Marco Linhuber, sich bereits über den Gesundheitszustand des Mädchens informiert und hoffen, dass es eine einmalige Tat in ihrem Lokal war. „Zu allererst möchten wir dem jungen Mädchen alles Gute auf dem Weg der Besserung wünschen. Wir haben Kontakt mit dem Rektor der Schule aufgenommen und haben uns auch persönlich bei dem Mädchen erkundigt, wie es ihr geht und ob wir etwas für sie tun können. Einen derartigen Vorfall hatten wir in den eineinhalb Jahren unseres Bestehens noch nicht ansatzweise und werden alles daran setzen, dass es nicht mehr so weit kommt. “

Gleichzeitig hätten sich Jung und Linhuber bereits mit dem Sicherheitsdienst zusammengesetzt und den Vorfall aufgearbeitet. Der Sicherheitsdienst stand anfänglich in der Kritik, da der Eritreer mit einem Messer durch die Sicherheitskontrollen gelangt ist. Die Geschäftsführer wollen dem Sicherheitsdienst aber keinen Vorwurf machen. Beim Einlass würden „stichprobenartige Taschenkontrollen“ durchgeführt und nicht alle Gäste von Kopf bis Fuß abgetastet. 

16-Jährige dank „Muttizettel“ im Lokal

Vielmehr wollten Jung und Linhuber dem Sicherheitsdienst „für das schnelle und konsequente Einschreiten loben“. „Sicherheitsmitarbeiter sind auch immer "auf Streife" in den Räumlichkeiten, um ggf. sofort eingreifen zu können“, heißt es in der Mitteilung.

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Die Frage, warum sich die 16-Jährige zur Tatzeit um 0.45 Uhr noch in dem Lokal aufhielt, beantworten die Geschäftsführer mit einem sogenannten „Muttizettel‘“. Auf diesem erlauben die Eltern die Aufsicht durch eine volljährige Person, und 16- oder 17-Jährige dürfen sich auch noch nach Mitternacht in den entsprechenden Lokalen aufhalten. Es gebe sogar extra unterschiedliche Bändchen für Jugendliche mit und ohne „Muttizettel“.

Jugendschutz wird überprüft

Die unterschiedlichen Kennzeichen würden es dem Sicherheitsdienst bei Kontrollen ab Mitternacht erleichtern, „die nicht berechtigten Jugendlichen zum Verlassen des Lokals aufzufordern“. Bei Jugendschutzkontrollen in der Vergangenheit sei zudem „nichts beanstandet“ worden.

Dennoch überprüft die Stadt Rosenheim den Jugendschutz im „Gatsby“ noch einmal. „Das Ordnungsamt wird in Zusammenarbeit mit dem Betreiber klären, ob ein Fehlverhalten im Zusammenhang mit dem Jugendschutzgesetz vorlag", erklärte Pressesprecher Christian Schwalm auf Anfrage von rosenheim24.de*.

*rosenheim24.de ist teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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