Heftige Explosion in Wohnhaus: Foto zeigt Ausmaß der Katastrophe - Mann und Kind weiter verschüttet

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Der Austragungsort des Streits: Die Asylunterkunft Donauwörth.

Zwei Festnahmen, neun Leichtverletzte

Flüchtlinge und Security geraten aneinander - Polizei rückt mit mehreren Streifenwagen an

Weil in der Asylunterkunft Donauwörth Flüchtlinge und Securitys stritten, schreitet die Polizei ein. Den Konflikt löste eine vorangegangene Durchsuchung aus.

Donauwörth - Im zentralen schwäbischen Flüchtlingsheim hat es erneut schwere Auseinandersetzungen gegeben. Dabei wurden neun Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens leicht verletzt, wie die Polizei am Mittwoch berichtete.

Am späten Dienstagabend hatten sich Sicherheitsleute den Angaben nach im sogenannten Ankerzentrum in Donauwörth mit nigerianischen Asylbewerbern gestritten. Hintergrund waren geplante Zimmerkontrollen, nachdem ein verbotenes Messer gefunden wurde. Letztendlich waren an der Auseinandersetzung rund 50 Afrikaner beteiligt. Die Polizei rückte mit mehreren Streifenwagen an, zwei Flüchtlinge wurden vorübergehend festgenommen.

Lesen Sie auf Merkur.de*: Schwere Auseinandersetzungen in der Asyl-Unterkunft am Fliegerhorst

Kritiker sagen seit langem, dass große Ankerzentren gewalttätige Konflikte begünstigen

Mitte März war in der Aufnahmeeinrichtung in Nordschwaben die Situation eskaliert, als die Polizei einen Bewohner für eine geplante Abschiebung abholen wollte. In der Folge kamen 30 Bewohner in Untersuchungshaft, später wurden Strafbefehle zumeist wegen Landfriedensbruchs erlassen oder Anklagen am Jugendgericht erhoben.

Kritiker sagen seit langem, dass solche gewalttätigen Konflikte durch die Unterbringung zahlreicher Menschen in ehemaligen Kasernen wie in Donauwörth begünstigt werden. Sie fordern deswegen dezentrale, kleine Flüchtlingsunterkünfte.

Update am 22. Oktober: Großeinsatz nach Tumulten in Asyl-Unterkunft

Die Polizei ist am Freitagabend zu einem Einsatz am Brucker Fliegerhorst ausgerückt. Die Beamten suchten nach Rädelsführern der Tumulte vom Dienstag. Offenbar erfolgreich.

dpa

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