Doppelmord von Volkenschwand - Mehrere 100 Spuren gesichert

Volkenschwand/Landshut - Nach dem Doppelmord an einem Ehepaar aus dem niederbayerischen Volkenschwand (Landkreis Kelheim) müssen zahlreiche Spuren wie Fingerabdrücke und Blutreste ausgewertet werden.

“Es wurden mehrere 100 einzelne Spuren in dem Haus gesichert“, sagte Polizeisprecher Leonhard Mayer am Freitag. Die möglichen Beweismittel würden nun von der Landshuter Kriminalpolizei und dem Bayerischen Landeskriminalamt ausgewertet. “Das wird Tage und Wochen dauern“, erklärte Mayer. Bislang sei noch unklar, welche der in dem Einfamilienhaus entdeckten Spuren von dem oder den Tätern stammen könnten.

Am Dienstag waren der 55 Jahre alte Mann und seine 53 Jahre alte Ehefrau in ihrer eigenen Wohnung umgebracht worden. Auch der Haushaltshilfe schossen der oder die Täter zwei Mal in den Kopf, die 32-Jährige überlebte und liegt im Koma. Die Frau schwebt weiterhin in Lebensgefahr.

Bei der Tätersuche will die Sonderkommission auch die Kundenakte des 55-Jährigen durchgehen. Der Mann hatte als Versicherungs- und Finanzkaufmann gearbeitet. Die Ermittler schließen nicht aus, dass ein Kunde, der bei der jüngsten Finanzkrise viel Geld verloren hat, das Verbrechen begangen haben könnte. Bislang sei das aber reine Spekulation, sagte der Polizeisprecher.

dpa

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