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Dieses Schild postete Dorothee Bär auf Twitter.

Vor Friseursalon

„Hach, Franken“: CSU-Politikerin Bär postet lustiges Schild aus ihrer Heimat - sogar Böhmermann teilt es

  • Katarina Amtmann
    vonKatarina Amtmann
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Der fränkische Dialekt sorgt mitunter für Erheiterung - auch bei den Franken selbst. CSU-Politikerin Bär hat jetzt ein Schild eines Friseursalons geteilt. Ihre Follower sind begeistert.

München - In der Corona*-Krise sind sie nicht mehr wegzudenken: FFP2-Masken. In Supermärkten oder dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt eine Pflicht. Mit dem Tragen dieser Maske schützt man nicht nur die Menschen um einen herum, sondern auch sich selbst.

Corona-Lockdown in Bayern: Friseur-Salons wieder offen - FFP2-Maskenpflicht gilt

Eine FFP2-Maskenpflicht* gilt auch für Kunden von Friseursalons. Diese dürfen seit Montag (1. März) wieder öffnen, zuvor mussten sie seit Dezember aufgrund des Corona-Lockdowns* geschlossen bleiben. Oft weisen Schilder oder Zettel am Eingang auf die Maskenpflicht hin.

CSU-Politikerin Bär postet Schild von Friseursalon: „Hach, Franken!“

Doch beim Schild eines Ladens in Franken hat sich ein kleiner Schreibfehler eingeschlichen, der wohl auf den Dialekt zurückgeht. P, t und k werden in Franken nämlich oftmals „weich“ ausgesprochen - also b, d und g. So geschehen auch beim Schild eines Friseursalons, das Politikerin Dorothee Bär (CSU) auf Twitter postete. Darauf zu lesen: „Achtung. Kein Zutritt in den Friseursalon ohne FFB2-Maske.

Das eigentlich „harte“ b (p) wurde zu einem weichen „b“ (b). Bär kommentiert den Post mit den Worten „Hach, Franken“, dazu ein Herz und den Hashtag Heimatliebe. Bär ist Staatsministerin im Bundeskanzleramt für Digitalisierung - und in Franken geboren, genauer gesagt in Bamberg. Wo das Bild aufgenommen wurde, ist jedoch nicht bekannt.

Einen Überblick über die aktuell in Bayern geltenden Regeln finden Sie hier.*

Friseurschild zur FFP2-Maskenpflicht erheitert das Netz: „Des hat etzadla gedauert ...“

„Ich lebe vermutlich schon zu lange in Franken. Des hat etzadla gedauert, bis ich das weiche B entdeckt hab... Allmächd na“, kommentiert eine Frau Bärs Tweet. „Ich seh das Broblem nicht“, meint eine weitere Kommentatorin. Auch ein berühmter Franke, der für seinen Dialekt oftmals belächelt wird, wird in den Kommentaren erwähnt: „Ich durfte nur 4,5 Jahre dort wohnen und liebe heute immer noch den Akzent! Oder wenn Lothar Matthäus auf Sky mal wieder die Bassgenauigkeit der Mannschaft lobt!“

Auch Satiriker Jan Böhmermann (ZDF) hat den Tweet von Dorothee Bär geteilt - allerdings ohne einen Kommentar dazu zu schreiben. Das haben aber zahlreiche andere Menschen getan. 81 Kommentare finden sich unter dem Tweet der CSU-Politikerin. 3080 haben „Gefällt mir“ gedrückt, 155 haben den Tweet geteilt (Stand 2. März, 16.20 Uhr) (kam) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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