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Der Ort des Dramas: der Hochstaufen. 

Unfall im Berchtesgadener Land

Drama am Hochstaufen: Bergsteiger (41) stürzt in den Tod

Ein 41-jähriger Bergsteiger aus dem Berchtesgadener Land ist am Dienstag in der alten Nordwand des Hochstaufens in den Tod gestürzt.

Rettungskräfte fanden die Leiche des Mannes am Mittwoch gegen 11.50 Uhr in rund 1500 Metern Höhe in einer Rinne unterhalb der Nordwand.   

Der Einheimische war am Dienstag zu einer Tour am Hochstaufen aufgebrochen, dort wollte er die sogenannte Alte Nordwand östlich des Pidinger Klettersteigs begehen. Da er sich tagsüber von dort nicht meldete noch abends zurückkehrte, alarmierte seine Ehefrau am Dienstag gegen 20 Uhr die Rettungskräfte.

Zwei Hubschrauber und Kameradrohne im Einsatz 

Die Bergwacht suchte noch nachts alle Wege und Steige auf der Nordseite des Hochstaufens und den Fuderheuberg ab. Rettungshubschrauber Christoph 14 und ein Transporthubschrauber der Bundespolizei unterstützten die Suche. Außerdem wurde eine Kameradrohne eingesetzt. Mittwochmittag dann die traurige Gewissheit, dass für den 41-Jährigen jede Hilfe zu spät kommt.

Ein Bergsteiger hatte kürzlich ein Foto auf einem Gipfel in 2100 Metern Höhe geschossen und schickte es voller Stolz seiner Freundin. Dann kam es zum tödlichen Unglück.
 tz/mm

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