+

Chaos im Fach Soziale Arbeit

„Dramatischer“ Tippfehler: Hochschule Regensburg vergibt zu viele Studienplätze

  • schließen

Diesen Tippfehler wird ein IT-Mitarbeiter bereuen – und die Ostbayerische Technische Hochschule in Regensburg erst recht. Denn die muss deswegen hunderte Erstsemester mehr aufnehmen. 

Regensburg - Die Panne habe dazu geführt, dass die Hochschule im Fach Soziale Arbeit statt 137 mehr als 700 Plätze vergeben hatte. Und das alles nur, weil sich ein IT-Mitarbeiter vertippt habe. Er sei „in der Zeile verrutscht“. Er habe die falsche Begrenzung der Studienplätze eingetragen. Das sei „ärgerlich“, sagte der Kanzler der Hochschule, Peter Endres im Gespräch mit Süddeutsche.de. Über ein Online-Portal konnten sich Studieninteressierte in Regensburg anmelden. Damit sollte die Vergabe der Plätze einfacher, nicht chaotischer gemacht werden. 

Der Kanzler der Hochschule spricht von einer „dramatischen“ Situation. Es könnten mehr als 450 zusätzliche Studenten sein, die jetzt in das erste Semester starten wollen. Der Kanzler habe von der Panne seit fünf Wochen gewusst. So viele zusätzliche Studenten verkrafte das Fach nicht: zu wenig Lehrpersonal, zu wenig Räume. Dozenten müssten sich auf Überstunden einstellen, Studierende auf Platzmangel. 

Ein bisschen erleichternd sei es daher zu sehen, dass sich von den mehr als 700 Bewerbern, die eine Zulassung bekamen, weniger als 600 wirklich eingeschrieben hätten. 

Lesen Sie hier den Gastbeitrag einer Studentin: Über die (Un-)Möglichkeit, mit 25 Euro in der Woche in München zu leben.

sah

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Spargelbauern jammern über eine schlechte Saison
Die Spargelsaison ist für die bayerischen Erzeuger schlecht gelaufen. Der hauptsächliche Grund dafür: das Wetter - denn das ließ die Preise purzeln.
Spargelbauern jammern über eine schlechte Saison
Wer hat Sophia gesehen? 28-Jährige wollte trampen - jetzt fehlt jede Spur
Wo ist Sophia (28)? Die Polizei Amberg sucht seit dem vergangenen Donnerstag nach der 28-Jährigen Frau. Die Ambergerin ist auf dem Weg von Leipzig nach Nürnberg …
Wer hat Sophia gesehen? 28-Jährige wollte trampen - jetzt fehlt jede Spur
Radfahrer von Zug erfasst: 46-Jähriger tot
Beim Zusammenstoß mit einem Zug ist ein 46-jähriger Radfahrer im Kreis Forchheim gestorben. 
Radfahrer von Zug erfasst: 46-Jähriger tot
Junger Motorradfahrer verunglückt tödlich
Ein 22-jähriger Motorradfahrer aus dem Ostallgäu ist am Sonntag bei einem Verkehrsunfall gestorben.
Junger Motorradfahrer verunglückt tödlich

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.