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Die Kontakte haben in Zusammenhang mit einem Magazin von inhaftierten Skinheads gestanden

Nun also doch

Kontakte zu rechtsextremen Gefängnis-Netzwerk

München - In Bayern gab es in drei Justizvollzugsanstalten nun doch Kontakte mehrerer Gefangener zu dem aufgedeckten rechtsextremen Gefängnis-Netzwerk.

Laut Justizministerium haben diese Kontakte in Zusammenhang gestanden mit einem Magazin von inhaftierten Skinheads, gegen das die Gefängnisse vorgegangen seien, wie ein Sprecher am Mittwoch mitteilte.

Zuerst hatte es geheißen, es gebe in Bayern keine Erkenntnisse zu solchen Kontakten. Die neuen Angaben seien das Ergebnis eines Telefonats mit Hessen und einer Blitzumfrage unter allen bayerischen Gefängnissen, erläuterte der Sprecher.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand gebe es aber keine Anhaltspunkte für einen Kontakt des Netzwerks mit der rechtsextremen Terrorzelle "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU). Die Justizvollzugsanstalt Stadelheim sei nicht betroffen gewesen. Dort sitzen die mutmaßliche NSU-Terroristin Beate Zschäpe und der mutmaßliche Helfer Ralf Wohlleben in Untersuchungshaft. Am 17. April beginnt der Prozess gegen sie.

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