Drei Männer ertrinken in bayerischen Gewässern

Erlabrunn - Drei Menschen sind am Samstag in Bayern bei Unfällen ertrunken. Ein 60-jähriger Mann starb in einem Wassergraben im niederbayerischen Sankt Englmar (Landkreis Straubing-Bogen).

Wie die Polizei in der Nacht auf Sonntag mitteilte, hatten Passanten den Toten bereits am Samstagmorgen an der Böschung eines Wassergrabens gefunden. Der Mann habe mit dem Gesicht nach unten im seichten Wasser gelegen. Vermutlich war er in der Nacht ausgerutscht und kopfüber in das etwa 15 Zentimeter tiefe Wasser gefallen.

Im Badesee von Erlabrunn (Landkreis Würzburg) kam ein 67-jähriger Mann am Samstagnachmittag ums Leben. Wie die Polizei in Würzburg mitteilte, war er zusammen mit seiner Frau und Tochter an den See gefahren, wo er allein zum Schwimmen ging. Als die Ehefrau ihren Mann nirgends mehr sehen konnte, alarmierte sie Rettungskräfte. Taucher bargen den Körper schließlich aus dem Wasser und brachten ihn ans Ufer. Trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche starb der 67- Jährige wenig später im Krankenhaus. Warum der Mann untergegangen ist, war zunächst nicht klar.

Den Sturz in einen Bach in Motten (Landkreis Bad Kissingen) überlebte ein Fahrradfahrer am Samstagabend nicht. Der 43-Jährige kam laut Polizei Unterfranken in Würzburg von der Straße ab und stürzte kopfüber ins Wasser. Aufgrund der Spuren sei er wohl direkt auf die Döllau zu gefahren. Er stürzte in den Bach und blieb dort auf dem Bauch liegen. Ein Zeuge fand den Mann und zog ihn aus dem Wasser. Für ihn kam jedoch jede Hilfe zu spät. Unbekannt war zunächst, wie lange der 43-Jährige in dem Bach gelegen hatte. 

dpa

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