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Bei einem Frontalzusammenstoß sind im niederbayerischen Falkenberg drei Menschen ums Leben gekommen, zwei weitere wurde teils lebensgefährlich verletzt.

Drei Menschen sterben nach Frontalcrash

Falkenberg - Im niederbayerischen Falkenberg sind bei einem schweren Verkehrsunfall am Montagnachmittag drei Menschen gestorben, zwei weitere wurden schwer verletzt.

Gegen 14.55 Uhr war ein 41-jähriger Deggendorfer mit seinem Opel auf der Bundesstraße 20 bei Falkenberg in Richtung Straubing unterwegs. Mit im Fahrzeug befanden sich noch eine 38-jährige Frau und ein 13-jähriger Bub. Nach derzeit vorliegenden Erkenntnissen überholte der Mann im Bereich eines Überholverbotes einen vorausfahrenden Sattelzug und übersah dabei ein entgegenkommendes Auto. Der Opel prallte frontal mit dem Audi zusammen, den eine 32-jährige Frau aus dem Landkreis Rottal-Inn lenkte und wo sich auf dem Rücksitz ein 6-jähriges Mädchen befand.

Durch den Zusammenstoß wurden die Fahrerin des Audi und die Beifahrerin im Audi getötet, der 13-jährige Bub starb wenige Stunden später im Krankenhaus. Der 41-jährige Unfallverursacher erlitt schwere Verletzungen, im Audi wurde das 6-jährige Mädchen ebenfalls lebensgefährlich verletzt.

Bilder: Drei Menschen sterben nach Frontalcrash

An der Unfallstelle war ein Großaufgebot an Rettungs- und Hilfsdiensten eingesetzt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Landshut wurde ein Gutachter mit der Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens beauftragt. Die am Unfallort zuständige Polizeiinspektion Eggenfelden wurde bei den Unfallaufnahme- und Verkehrsmaßnahmen durch die Feuerwehr unterstützt.

Der kurz vor dem Zusammenstoß überholte Lkw setzte seine Fahrt in Richtung Straubing fort. Es handelte sich dabei um einen 40-Tonner-Sattelzug, dessen Hänger ohne Plane war. Der Fahrer wird dringend als Zeuge gesucht und gebeten, sich mit der Polizei in Eggenfelden in Verbindung zu setzen.

Bei den beiden Fahrzeuglenkern wurden routinemäßig Alkoholüberprüfungen durchgeführt. Alle Fahrzeuginsassen waren angegurtet. Bei der Verständigung von Angehörigen wurden Kriseninterventions-Teams eingesetzt. Der Gesamtsachschaden wird mit rund 30.000 Euro angegeben. Die B 20 war wegen der Unfallaufnahme rund drei Stunden gesperrt.

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