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In Nürnberg wurde die neue U-Bahn-Teilstrecke der U3 am Montag feierlich eröffnet. 

Neue Strecke eröffnet

Drei von Fünf Nürnbergern wohnen jetzt in U-Bahn-Nähe

Mit der Eröffnung einer neuen U-Bahn-Teilstrecke am Montag wird die unterirdische Schnellbahn nach Einschätzung der Stadt Nürnberg für noch mehr Bürger attraktiv.

Nürnberg – Inzwischen wohnten 300.000 der gut 500.000 Nürnberger im Umkreis von 500 Metern um eine U-Bahnhaltestelle, berichtete Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) bei der Freigabe der neuen Strecke der Linie U3. Außerdem lägen 280.000 Arbeitsplätze in fußläufiger Entfernung von einer der 48 Stationen.

Vertreter der Stadt und des an der Finanzierung beteiligten Bundes und des Freistaates eröffneten mit großem Bahnhof die 1,1 Kilometer lange Tunnelstrecke. Ein mit Girlanden geschmückter U-Bahn-Zug brachte die Ehrengäste, unter anderem Tunnelpatin Ingrid Förther, die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur Dorothee Bär (CSU), Vorstanzdsvoristzenden der Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg Josef Hasler, Innenminister Joachim Herrmann (CSU) und Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD), von der neuen Station Nordklinikum zur Station Nordwestring, wo ein kurzer Festakt stattfand. Die bisher weitgehend auf Busse angewiesenen Bewohner der nordwestlichen Stadtteile gelangen künftig innerhalb weniger Minuten in die Innenstadt. Zugleich ist künftig auch das im Nordwesten gelegene Nordklinikum besser erreichbar.

Neue Wege ist die Stadt bei der Gestaltung des neuen U-Bahnhofs Nordklinikum gegangen. U-Bahn-Fahrgäste werden dort mit einem glockenähnlichen Klang-Cluster empfangen. „Die sanften Klänge sollen auf die oft innerlich angespannten Klinikbesucher beruhigend einwirken“, erläuterte die Stadt. In der Station Nordwestring imitieren zwei zunehmend dichter gestaffelte, senkrechte Farbmarkierungen den Bremsvorgang der U-Bahn auf optische Weise.

dpa

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