Nach drei Jahren

Droege übernimmt Weltbild komplett

Lange war es bereits geplant: Das Familienunternehmen Droege hat die restlichen Anteile der Weltbild-Gruppe gekauft. 

Augsburg - Rund drei Jahre nach der Mehrheitsübernahme in einem Insolvenzverfahren hat das Familienunternehmen Droege auch die restlichen Anteile der Weltbild-Gruppe gekauft. Die vom Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz als Treuhänder der früheren Gläubiger noch gehaltenen 30 Prozent seien nun ebenfalls im Besitz der Düsseldorfer Unternehmensgruppe, teilten Droege und Weltbild am Dienstag mit. Der Kaufpreis wurde nicht genannt.

Bereits beim Einstieg des Investors Droege im Sommer 2014 war geplant, dass die Düsseldorfer später Weltbild komplett übernehmen. Die Verlagsgruppe Weltbild gehörte früher der katholischen Kirche. Als die Bischöfe dem defizitären Unternehmen eine dreistellige Millionensumme zur Sanierung verweigerten, musste die Geschäftsführung Anfang 2014 Insolvenz anmelden. 

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Doppelmord in Traunreut: Hier schaut der Verdächtige einfach zu
Während Samstagnacht ein Großaufgebot in Traunreut nach einem Unbekannten suchte, der in der Kneipe Hex-Hex ein Blutbad angerichtet hatte, stand der mutmaßliche Täter …
Doppelmord in Traunreut: Hier schaut der Verdächtige einfach zu
Zug-Kollision nahe Augsburg Hauptbahnhof: Strecke wieder frei
In der Nähe des Augsburger Hauptbahnhofes sind am Montagmittag zwei Züge zusammengestoßen. Ein Lokführer wurde verletzt, die Ursache für den Unfall steht nun fest. Die …
Zug-Kollision nahe Augsburg Hauptbahnhof: Strecke wieder frei
Prozess: Ehestreit wegen Küsschen-Mail eskaliert - Frau tot
Eine zu Wutausbrüchen neigende Frau ist vollkommen ausgerastet, als ihr Ehemann sie mit einer Küsschen-Mail eines fremden Mannes konfrontiert hat. Der Streit endete in …
Prozess: Ehestreit wegen Küsschen-Mail eskaliert - Frau tot
Mädchenrealschule in Rosenheim evakuiert
Großeinsatz an der Mädchenrealschule in Rosenheim: Am Vormittag musste die Schule evakuiert werden, weil 20 Schülerinnen über Atemwegsprobleme klagten. 
Mädchenrealschule in Rosenheim evakuiert

Kommentare