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Drogenschmuggel für Weihnachtsgeschenke

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© Zoll

Waldsassen - Am tschechischen Grenzübergang im oberpfälzischen Waldsassen zog der Zoll mehrere Drogenkuriere aus dem Verkehr.

Die Weihnachtsgeschenke für seine Kinder wollte ein 36-Jähriger mit dem Verkauf von Drogen finanzieren. Rund 500 Euro sollte die Weitergabe des Stoffes an Arbeitskollegen bringen. Doch daraus wurde nichts. Bei dem Deutschen klickten wegen Drogenschmuggel die Handschellen. Zollbeamte entdeckten bei einer Kontrolle kurz nach dem Grenzübergang Waldsassen rund 100 Gramm Marihuana und knapp 10 Gramm Crystal. Der Familienvater hatte die Betäubungsmittel unter seiner Kleidung versteckt, seine Ehegattin hatte angeblich nichts davon gewusst. Erworben habe er die Drogen auf dem Asia-Markt in Sankt Katharina/Tschechien bei einem Vietnamesen.

Bei einer weiteren Kontrolle an der Grenze ging dem Zoll ein Transporter mit einem professionell hergerichteten Drogenversteck unter dem Fahrersitz ins Netz. Darin befanden sich rund 200 Gramm Crystal, die der Fahrer, ein 26-jähriger Vietnamese mit Wohnsitz in Tschechein, an einen festen Abnehmer auf Vorbestellung liefern wollte. Er habe auf Anweisung eines auf dem Asia-Markt in tschechischen Cheb ansässigen Landsmannes gehandelt und nur die Fahrt über die Grenze als auch die Auslieferung an den Kunden übernehmen sollen. Das Amtsgericht Hof erließ daraufhin Haftbefehl.

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