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Die Coburger Bratwurst wird traditionell über Kiefernzapfen gegrillt - doch genau das könnte der Spezialität nun zum Verhängnis werden.

Krebserregende Stoffe entdeckt

Droht Coburger Bratwurst das Aus?

Coburg - Die Coburger Bratwurst wird traditionell über Kiefernzapfen gegrillt - doch genau das könnte dem Schmankerl nun zum Verhängnis werden.

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat bei drei Proben von Coburger Bratwürsten, die auf die traditionelle Weise gebraten wurden, „zum Teil erhebliche Grenzwertüberschreitungen festgestellt.“ Es handle sich um Stoffe, die als krebserregend und damit gesundheitsgefährdend eingestuft worden seien, teilte die Stadt Coburg mit.

Die Staatsanwaltschaft veranlasste weitere Proben. Sollten die Grenzwerte dabei wieder überschritten werden, „wären die Verkaufsstellen verpflichtet zu prüfen, welche alternativen Bratmethoden sich eignen“, erklärte ein Stadtsprecher. Denkbar sei eine Holzkohleglut. Es handle sich um ein Thema „mit enormer Tragweite“, betonte der Sprecher. Die Auswertung der neuen Proben soll in der kommenden Woche vorliegen.

dpa

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