Monatelang durch Europa geirrt: Buben aufgegriffen

Neu-Ulm - Monatelang sind drei Buben aus Afghanistan durch Europa geirrt. Sie hatten auf der Flucht ihre Mutter verloren. Schleierfahnder wurden auf das Trio aufmerksam - und es kam zum Happy End.

Die Geschwister hatten sich gemeinsam mit ihrer Mutter in Afghanistan auf den Weg gemacht, um zu ihrem Vater nach Hamburg zu gelangen. Durch bislang ungeklärte Umstände verloren die Kinder ihre Mutter in Griechenland, so dass sie bei ihrer Weiterreise auf sich allein gestellt waren.

Schleierfahnder aus Lindau entdeckten die Kinder in einem Zug. Wie die Polizei in Kempten am Mittwoch mitteilte, waren die Buben im Alter von 13 bis 15 Jahren den Beamten am Sonntag auf der Strecke zwischen Augsburg und Neu-Ulm aufgefallen.

Nach Angaben der Polizei stellte sich heraus, dass die Mutter im Spätsommer in Hamburg bei ihrem Ehemann ankam. Als die Eltern jetzt die Nachricht erhielten, dass ihre Kinder wohlbehalten in Deutschland sind, sei die Freude groß gewesen, sagte ein Polizeisprecher.

dpa

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