Zwei Bergsteiger-Unfälle in einer Woche

Wien/Innsbruck - Gleich zwei schwere Bergsteiger-Unfälle haben sich am Montag im Gemeindegebiet von Eben in Südtirol ereignet. Ein Mann wurde getötet einer kam schwerverletzt ins Krankenhaus.

Vor den Augen seiner Frau ist am Montag ein Heidelberger in den Tiroler Bergen 115 Meter in die Tiefe gestürzt - und hat überlebt.

Mindestens 35 Meter flog der 55-Jährige im freien Fall, wie ein Polizeisprecher in Tirol am Dienstag sagte.

Der Urlauber war gemeinsam mit seiner Ehefrau auf dem Rückweg von einer Bergwanderung im Gemeindegebiet von Eben, als er in einem steilen Waldstück das Gleichgewicht verlor.

Er stürzte in die Tiefe und blieb in einer Schotterrinne liegen. Von seiner Frau gerufene Retter brachten den Schwerverletzten mit einem Hubschrauber in die Innsbrucker Universitätsklinik.

Leider tragisch ging ein weitere Sturz in Eben aus, der sich ebenfalls am Montag ereignete. Wegen fehlender Ausrüstung ist ein Bergsteiger aus Bayern 200 Meter in den Tod gestürzt.

Der 70-Jährige war am Montagnachmittag alleine und ohne Kletterausrüstung auf einem Klettersteig in Eben am Achensee unterwegs, wie eine Polizeisprecherin der Tiroler Polizei am Mittwoch sagte.

Er verlor das Gleichgewicht und stürzte in die Tiefe. Der Mann wurde mit einem Hubschrauber geborgen. Zum genauen Herkunftsort des Opfers wollte sich die Polizei nicht äußern.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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