An einem Baggersee in Neu-Ulm wurde ein eigentümliches Utensil gefunden - Das dort nicht hingehört (Symbolbild)
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An einem Baggersee in Neu-Ulm wurde ein eigentümliches Utensil gefunden - Das dort nicht hingehört (Symbolbild).

Versenkt statt im Supermarkt

„Sehr bestürzt“: Edeka und ein eigentümlicher Fund in bayerischem Badesee

In Gewässern werden manchmal die eigentümlichsten Dinge aufgespürt. In Neu-Ulm machten Taucher eine erschreckende Entdeckung, mit der auch Edeka konfrontiert wird.

Neu-Ulm - Umweltverschmutzung ist ein leidiges Thema. Sowohl auf dem Land als auch in Gewässern vermüllen Gegenstände die Natur, die dort gar nichts zu suchen haben. Das gilt nicht nur in Bayern, sondern auf der ganzen Welt. Mit einem bizarren Fund ist nun die Wasserwacht Neu-Ulm an die Öffentlichkeit gegangen.

Per Facebook berichtet die Ortsgruppe von einer Entdeckung, die in einem lokalen Naherholungssee gemacht wurde: ein Einkaufswagen der Supermarktkette Edeka*. Taucher, die das Gewässer auf Verunreinigungen und mögliche Gefahren prüften, hatten das Einkaufs-Utensil nahe des „Einstiegs- und Sprungbereichs“ aufgespürt, so der Wortlaut der Mitteilung.

Edeka-Einkaufswagen in Baggersee versenkt - Wasserwacht „sehr bestürzt“

Aus zweierlei Gesichtspunkten erzeugt der eigentümliche Unterwasserfund bei den Rettungskräften Entsetzen: Zum einen die Verunreinigung des Baggersees Ludwigsfeld. Zum anderen stellt der Einkaufswagen auch eine Gefahr für Personen dar, die in dem angesichts der derzeitigen Wetterlage* noch kühlen Nass einem Badespaß frönen möchten.

„Auch wenn der Einkaufswagen für uns zum Transport der Tauchflaschen sehr hilfreich war, waren wir über die Verantwortungslosigkeit der Person, die den Einkaufswagen versenkt hat, sehr bestürzt“, lässt die Wasserwacht Neu-Ulm* wissen und schildert, dass man auch künftig akribisch auf Gefährdungen in dem See achten werde. Hier der Post:

Den Einkaufswagen habe man einer Edeka-Filiale in Neu-Ulm wieder zurückgebracht, teilt die Wasserwacht mit. Wie das Utensil in den Badesee hineingeraten ist, dazu gibt es noch keine Information. Nahe liegt natürlich, dass der Fremdkörper vom Steg hineinbefördert wurde. (PF) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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