Ehemaliger Rodinger Stadtrat gesteht Wahlfälschung

Regensburg/Roding - Mit einem Geständnis hat am Montag in Regensburg der Prozess um die Fälschung der Kommunalwahlen in Roding (Landkreis Cham) begonnen.

Der angeklagte ehemalige CSU- Stadtrat räumte nach Angaben des Landgerichts Regensburg ein, im März 2008 rund 60 Briefwahlunterlagen gefälscht zu haben. Damit wollte der heute 68-Jährige seine Wahl in den Rodinger Stadtrat begünstigen. Als der Betrug aufflog, mussten sowohl die Stadtrats- als auch die Kreistagswahlen 2008 wiederholt werden.

Die Verhandlung wird am 3. März fortgesetzt. Die Vorsitzende Richterin Birgit Eisvogel rechnet an diesem Tag auch mit dem Urteil. Neben Wahlfälschung werden dem Angeklagten Urkundenfälschung und die Verleitung zu Falschaussagen vorgeworfen. Ihm droht eine Geldstrafe oder eine bis zu fünfjährige Haft.

dpa

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