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Nach dem Mord an ihrem Ehemann wird eine 36-jährige Deggendorferin in die Psychiatrie eingewiesen.

Ehemann erstickt: Frau in Psychiatrie eingewiesen

Deggendorf - Nach einem tödlichen Angriff auf ihren Ehemann hat das Landgericht Deggendorf am Montag eine psychisch kranke 36-Jährige in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

Nach Angaben eines Gerichtssprechers war aufgrund der Erkrankung der Frau nicht auszuschließen, dass sie möglicherweise schuldunfähig ist. Deswegen sei es nicht zu einer Verurteilung zu einer Haftstrafe gekommen.

Die Frau soll laut Anklage nach jahrelangen Streitigkeiten ihrem alkoholisierten Ehemann mit einem Lappen Mund und Nase zugehalten haben, um ihn zu ersticken. Der 17-jährige Sohn des Paares bekam die Tat mit und rief die Polizei, dennoch starb der 37 Jahre alte Mann zwei Wochen nach dem Angriff an Silvester 2010 in einer Klinik. Die 36-Jährige aus Aholming (Landkreis Deggendorf) hatte die Tat bei der Polizei zugegeben und wurde schon damals in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.

lby

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