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Sechs Corona-Tote in bayerischem Seniorenheim: Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei

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Von: Thomas Eldersch

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Die Polizei aus Ingolstadt ermittelt zu Todesfällen in einem Seniorenheim in Eichstätt.
Die Polizei aus Ingolstadt ermittelt zu Todesfällen in einem Seniorenheim im Landkreis Eichstätt. © Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Weil sechs Bewohner eines Seniorenheims im Landkreis Eichstätt innerhalb kürzester Zeit an Corona verstarben, ermittelt jetzt die Kriminalpolizei.

Eichstätt - Bereits im September sind innerhalb von vier Tagen sechs Menschen in einem Seniorenheim im Landkreis Eichstätt* an Corona* gestorben. Die tragische Häufung der Todesfälle scheint für die Polizei kein Zufall zu sein. Sie ermittelt inzwischen gegen Mitarbeiter der Einrichtung.

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Sechs Corona-Tote in Seniorenheim im Landkreis Eichstätt: Polizei durchsucht Häuser

Zwischen dem 20. und dem 24. September 2021 starben in einer Senioreneinrichtung im Landkreis Eichstätt zehn Menschen an einer Covid-19-Erkrankung, das schreibt das Polizeipräsidium Oberbayern Nord in einer Pressemitteilung. Die auffällige Häufung der Todesfälle rief die Kriminalpolizei Ingolstadt* auf den Plan. Sie leitete umfangreiche Vorermittlungen ein.

Durch die intensiven Recherchen entwickelte sich schnell der Verdacht eines Fehlverhaltens von Mitarbeitern der Senioreneinrichtung. Weiter ermittelt nun auch die sachleitende Staatsanwaltschaft Ingolstadt* wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung. Es wurden insgesamt sechs Durchsuchungsbeschlüsse ausgestellt. Am heutigen Mittwoch, 10. November, wurden sechs Häuser sowie die Einrichtung selbst genauer unter die Lupe genommen. Die Polizei konnte umfangreiches Beweismaterial sicherstellen, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Jetzt hoffen die Ermittler herausfinden zu können, wie sich die Bewohner infizieren konnten beziehungsweise die Todesumstände genauer klären zu können. (tel) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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