Coburg, Rattenberg, Erlangen

Ein Toter, mehrere Verletzte und Schaden in Millionenhöhe

Coburg/Rattenberg - Im Bayern haben am Samstag gleich mehrere schwere Brände gewütet.  

Gleich mehrere schwere Brände hat die Feuerwehr im Freistaat am Samstag bekämpfen müssen. Im oberfränkischen Coburg erstickte ein 31-Jähriger an dem starken Rauch, der sich bei einem Schwelbrand in seiner Kellerwohnung gebildet hatte. Der Notruf seiner Schwester kam zu spät: Die Rettungskräfte konnten den Mann nicht wiederbeleben.

Durch ein verheerendes Feuer auf einem Bauernhof im niederbayerischen Rattenberg (Landkreis Straubing-Bogen) verendeten 85 Rinder in ihren Stallungen. Das Feuer griff auch auf eine benachbarte Maschinenhalle über und verursachte nach Polizeiangaben einen Gesamtsachschaden von fast zwei Millionen Euro.

Wohnungsbrand im 17. Stock

Im mittelfränkischen Erlangen konnte ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungskräften Schlimmeres verhindern: Dort war eine Wohnung im 17. Stock eines Hochhauses in Brand geraten. Der 37 Jahre alte Bewohner wurde schwer verletzt, die Nachbarn aus den anliegenden Etagen konnten rechtzeitig gerettet werden.

In Oberbayern und Schaben entstanden durch Feuer Sachschäden von jeweils 100 000 Euro: In einem neu renovierten Bürogebäude im Zentrum Münchens entzündete sich aus zunächst unbekannter Ursache ein Materialwagen. Die Flammen griffen auf Deckenabhängungen und Bodenbeläge über, waren jedoch rasch wieder unter Kontrolle. Auch eine vierköpfige Familie in Nördlingen im Landkreis Donau-Ries kam mit dem Schrecken davon: Der Dachstuhl ihres Wohnhauses brannte völlig aus, jedoch blieben die Bewohner unverletzt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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