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Auf dem Festspielhügel macht sich die Hoffnung breit, dass eine Einigung im Tarifstreit noch vor der Eröffnung der Festspiele am 25. Juli erreicht werden kann.

Einigung bei Bayreuther Festspielen in Sicht

Bayreuth - Der drohende Streik bei den Bayreuther Festspielen ist wahrscheinlich abgewendet. Im Tarifstreit sei nun doch eine Einigung in greifbare Nähe gerückt wie ver.di mitteilte.

 “Es sieht alles danach aus, dass der Streik vom Tisch ist“, sagte ver.di-Funktionär Hans Kraft. Die Verhandlungen für die rund 140 nichtkünstlerischen Beschäftigten waren am frühen Dienstagmorgen unterbrochen worden. Die Gewerkschaft hatte daraufhin erneut gedroht, die Richard-Wagner- Festspiele zu bestreiken.

Gespräche hinter den Kulissen und der Austausch von schriftlichen Angeboten hätten nun aber dazu geführt, dass vom 22. Juli an neu verhandelt werden solle, teilte ver.di in München mit. “Es hat eine Annäherung gegeben“, sagte Kraft. Die Verhandlungskommission sei zuversichtlich, dass es noch vor der Eröffnung der Festspiele am 25. Juli zu einem Tarifabschluss kommen könne.

“Ein Arbeitskampf wäre damit vom Tisch“, betonte Kraft. Die Richard-Wagner-Festspiele sollen am 25. Juli mit einer Aufführung der Oper “Tristan und Isolde“ eröffnet werden. 

 (dpa/lby)

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