Probleme in Bayern

Einzelhändler suchen händeringend Personal

München - Die Einzelhändler in Bayern finden immer schlechter Personal. Vom Auszubildenden bis zum Filialleiter würden an allen Ecken und Enden händeringend Verkäufer gesucht, sagte Bernd Ohlmann vom Handelsverband Bayern.

Vor allem in Regionen mit einer guten Arbeitsmarktlage sei die Suche nach gut ausgebildeten Mitarbeitern für die Geschäfte extrem schwierig. „Es brennt lichterloh.“

Für die Einzelhandländler ist das in doppelter Hinsicht ein Problem: Denn um gegen den wachsenden Online-Handel zu bestehen, müssten die Geschäfte gerade mit einer fachkundigen Beratung punkten. Dafür seien gut ausgebildete Verkäufer wichtig.

Um mehr Mitarbeiter zu gewinnen, will der Einzelhandel das Image der Branche aufbessern. „Viele denken, im Einzelhandel muss man sechs Tage die Woche von morgens bis abends arbeiten“, sagte Ohlmann. Tatsächlich gelte aber die 37,5-Stunden Woche mit fest geregelten Arbeitszeiten zu bestimmten Zeiten oder Schichten. Auch die Personalsuche im Ausland gewinnt an Bedeutung - vor allem in Österreich und der Schweiz. Insgesamt beschäftigen die bayerischen Einzelhändler rund 335 000 Mitarbeiter.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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