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Eisbärin Flocke scheint es in Frankreich zu gefallen.

Eisbärin Flocke im Klima-Luxus

Nürnberg/Antibes - Von soviel Luxus konnte die Eisbärin Flocke im Nürnberger Tiergarten nur träumen: Sie und ihr Gefährte Rasputin leben jetzt in einer Klimagrotte.

Die Klimagrotte und ein Eisbett sollen selbst bei mediterraner Hitze dafür sorgen, dass sich die beiden Eisbären im südfranzösischen Antibes wohlfühlen. Beide Nürnberger Eisbären sind im neuen Eisbärengehege des dortigen “Marinelands“ seit dem 23. April untergebracht. Inzwischen hätten “Flocon“ und “Raspoutine“, wie sie von den französischen Besuchern genannt werden, auch schon ihr erstes Bad im Meerwasserbecken genommen.

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Die Nürnberger Tierpflegerin Petra Fritz, die Flocke zusammen mit Kollegen von Hand aufgezogen hatte, ist nach einem Besuch an der Cote d'Azur überzeugt: “Flocke und Rasputin fühlen sich in Antibes wie zu Hause. Am Wochenende haben sie ihre neue Außenanlage erobert. Dort gibt es einen Wasserfall und mehrere Becken mit echtem Meerwasser. Das Gehege wurde der natürlichen Umgebung der Tundra nachempfunden“, betonte Flockes Ersatzmutter laut Tiergartenmitteilung.

Die ersten 14 Tage hätten die beiden Eisbären im Stall verbracht, um sich mit der neuen Umgebung und ihren neuen Pflegern vertraut zu machen. Am vergangenen Donnerstag hätten die Besucher einen ersten Blick auf die Neuankömmlinge richten können.

Die Betreiber des “Marinelands“ haben nach Angaben des Nürnberger Zoos etwa 3,5 Millionen Euro in den Bau der Eisbärenanlage investiert, die über gefiltertes und ganzjährig auf 14 Grad Celsius temperiertes Meerwasser verfügt. Flocke und Rasputin hätten eine Fläche von 2 200 Quadratmeter zur Verfügung. Neben den Grotten könne in heißen Sommern selbst der Schlafplatz der Eisbären gekühlt werden. Der stellvertretende Tiergartendirektor Helmut Mägdefrau rechnet aber nicht damit, dass Flocke mit der mediterranen Wärme Probleme hat: “Wer Flocke kennt, der weiß, dass sie die Wärme liebt und sich auch im Sommer gern in die Sonne legt. Sie wird ihr neues Leben am Mittelmeer genießen“.

dpa

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