Fünf bis acht Zentimeter Neuschnee

Eisglätte in Bayern: Hundert Unfälle – ein Toter

Örtlich teilweise starke Schneefälle haben viele Straßen in Oberbayern am Mittwochabend in spiegelglatte Eisbahnen verwandelt.

Die Folge waren allein zwischen 18 und 20.30 Uhr rund hundert Unfälle, bei mindestens zehn wurden dabei auch Menschen verletzt. Und bei einem Unfall im Gemeindebereich Chieming (Kreis Traunstein) kam ein Mensch ums Leben.

Die winterlichen Straßenverhältnisse sorgten dafür, dass viele Pendler nur im Schritttempo vorwärts kamen. Auf der B2 von Donauwörth nach Augsburg gab es nach einem Unfall eine Totalsperrung. Erst nach rund 60 Minuten löste sich der Stau wieder auf. Ähnlich sah es auf anderen Bundesstraßen aus – und auf den Autobahnen rund um München, wo die Verkehrsmelder allein kurz nach 19 Uhr rund ein Dutzend kleinere Unfälle anzeigten, die dafür sorgten, dass es nur einspurig oder auf dem Standstreifen vorwärts ging.

„Es ist halt Winter“

Dabei war die Wetterlage alles andere als extrem. „Es ist halt Winter“, so ein Polizeisprecher. Die Fakten des Deutschen Wetterdienstes lauten dazu: In ganz Südbayern und Teilen der Oberpfalz rund fünf bis acht Zentimeter Neuschnee und Temperaturen um minus drei Grad. Unabhängig von diesen Bedingungen gab es im Berufsverkehr auch noch eine Störung im S-Bahn-Stellwerk bei Wolfratshausen. Die Folge davon war, dass für Züge aus der Münchner City in Ebenhausen-Schäftlarn Endstation war. Für Fahrgäste, die bis Wolfratshausen weiter wollten, wurde ab 18 Uhr schließlich ein provisorischer Schienersatzverkher mit Taxis eingerichtet.

Am heutigen Donnerstag soll es in Südbayern zunächst noch weiterschneien. Am Mittag soll sich die Lage dann beruhigen.

tz

Rubriklistenbild: © dpa

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