Wandergruppe verschüttet? Lawinenabgang im Berchtesgadener Land

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Kontrolleure haben 2009 bei jede achten Brauerei in Bayern "erhebliche hygienische Mängel" festgestellt.

Ekel-Zustände in bayerischen Brauereien

Passau - Kontrolleure haben 2009 bei jede achten Brauerei in Bayern "erhebliche hygienische Mängel" festgestellt. Es handelt sich dabei sowohl um kleine wie große Betriebe. Die Ekel-Funde der Prüfer:

Ekel-Zustände in bayerischen Brauereien: Kontrolleure des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) haben im vergangenen Jahr bei jedem achten geprüften Betrieb “erhebliche hygienische Mängel“ festgestellt. Behördensprecherin Katrin Grimmer bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht der “Passauer Neuen Presse“.

Die Prüfer fanden unter anderem Mäuse und Mäusekot sowie lebende Käfer im Malz. Teilweise waren Säcke mit Rohware angeknabbert. Insgesamt beanstandeten die Prüfer vier von 32 Betrieben. Dort wurden die problematischen Lebensmittel gesperrt und vernichtet, wie Grimmer erklärte. Ein Schädlingsbefall dürfe einfach nicht vorkommen. Unter den beanstandeten Betrieben waren der Sprecherin zufolge sowohl kleine als auch große Betriebe. Zu Schließungen kam es nicht. Die Mängel hätten sofort beseitig werden können. Dafür habe lediglich die Produktion unterbrochen werden müssen.

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Bei Kontrollen von Bierprodukten ergaben sich 2009 keine Gesundheitsgefahren, die auf solche Ekel-Zustände zurückzuführen wären. Bei 946 Test gab es zwar 172 Beanstandungen, meist sei es dabei aber um Verstöße der Kennzeichnungspflicht gegangen, sagte Grimmer. Dafür reiche es schon, wenn die Postleitzahl des Herstellers fehle. In zwei Fällen habe es gesundheitlich problematische Beanstandungen gegeben. Allerdings hätten diese nichts mit Schädlingen in den Rohstoffen zu tun gehabt.

Grundsätzlich sei das Produkt Bier in Ordnung und werde streng kontrolliert. Als Reaktion auf die Zustände in den kritisierten Betrieben habe es intensive Anstrengungen der Verbände gegeben, die Missstände zu beseitigen, sagte Grimmer. Bei Nachkontrollen hätten sich die Zustände bereits deutlich verbessert gehabt.

Brauerbund sprich von Einzelfällen

Der Sprecher des Bayerischen Brauerbunds, Walter König, betonte, dass es sich um Einzelfälle handele. Die Mängel beträfen ausschließlich den Bereich der Malzlagerung. Das seien Dinge, die man schnell abstellen könne. In der eigentlichen Bierproduktion herrschten dagegen hohe Hygieneanforderungen, schon alleine weil sich Mängel dort sofort auf das Produkt auswirken würden. Dies sei aber nicht der Fall.

Die Beanstandungsquote des vergangenen Jahres könne man nicht auf die 631 bayerischen Brauereien hochrechnen, betonte König. Schließlich suchten die Kontrolleure gezielt da, wo sie etwas vermuteten. Dem stimmte auch Grimmer zu. Die risikoorientierte Vorgehensweise der Kontrolleure erhöhe die Beanstandungsquote, sagte sie. Dennoch sei jeder Fall ein Fall zuviel, sagte König. Schon alleine, weil die schwarzen Schafe dem Ruf des bayerischen Bieres schadeten. Der Brauerbund sei deswegen froh über die Arbeit der Kontrolleure.

DAPD

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