Eklat in Augsburg: Plastinierter Sex-Akt enthüllt

Augsburg - Der umstrittene Plastinator Gunther von Hagens hat in Augsburg für einen Eklat gesorgt: Er hat einfach den plastinierten Sex-Akt enthüllt - und sich so dem Verbot der Stadt widersetzt.

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Er ignorierte das Verbot der Stadt, die eine Zurschaustellung des Aktes im Rahmen der "Körperwelten-Ausstellung" als Verstoß gegen das bayerische Bestattungsgesetz untersagt hatte. Das Verwaltungsgericht hatte in einer Eilentscheidung die Enthüllung des liegenden Aktes verboten. Daraufhin enthüllte von Hagens am Donnerstag einen schwebenden Liebesakt, der zuvor schon in Berlin und London gezeigt worden war.

Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) nannte Hagens' Verhalten "ungehörig" und forderte vor Ort die sofortige Verhüllung des Liebesaktes. Da sich von Hagens weigerte, machte Gribl von seinem Hausrecht der Messe Gebrauch, erließ eine Zutrittsverbot für den Ausstellungsraum und ließ den Akt verhüllen. Danach wurde der Raum von der Augsburger Feuerwehr mit Brettern zugenagelt.

Der zuständige Referent Rainer Schaal brach seinen Urlaub ab und eilte zum Ausstellungsgelände. Er erklärte, die Stadt werde mit allen Mitteln das erlassene Verbot durchsetzen. Gegen von Hagens wurde ein sofort vollziehbares Zwangsgeld von 10.000 Euro erlassen. 

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