Elf Beschuldigte in U-Haft

Kripo zerschlägt osteuropäische Einbrecherbanden

Zwei Jahre nach der Gründung einer speziellen Ermittlungsgruppe gegen Einbrecher hat die Augsburger Kripo vier osteuropäische Banden zerschlagen.

Augsburg - Der durch die mutmaßlichen Wohnungseinbrecher verursachte Diebstahlsschaden belaufe sich auf mehr als eine Viertelmillion Euro, berichtete die Polizei am Freitag. Es seien elf Beschuldigte in Untersuchungshaft und mehrere Anklagen erhoben worden. Zwei Täter seien bereits verurteilt, einer zu einer Bewährungsstrafe und der andere Angeklagte zu knapp fünf Jahren Gefängnis.

Tatorte lagen auch in Oberbayern

Die Einbrecher waren nicht nur im Bereich des nordschwäbischen Polizeipräsidiums aktiv, Tatorte liegen beispielsweise auch in Oberbayern im Raum Dachau und im Bereich Rottweil (Baden-Württemberg). Die Verdächtigen wurden unter anderem in Spanien und Portugal von Zielfahndern des Bayerischen Landeskriminalamtes aufgespürt und dort festgenommen. Es handelt sich um Banden aus Rumänien, Albanien und Moldawien.

dpa

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