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Reformbaustellen beim BND - Internetkriminalität

Wie Sie sich schützen können

Achtung! Banking-Trojaner „Emotet“ manipuliert Zahlungsverkehr - es drohen Millionenschäden

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Ein gefährlicher Trojaner verbreitet sich derzeit im Internet. „Emotet“ legt vor allen Dingen Unternehmen lahm und manipuliert Überweisungen. Wie Sie sich schützen können:

Bayern - Es ist der Albtraum eines jeden Internetnutzers: Ein Trojaner, der Überweisungen manipuliert. Derzeit verbreitet sich eine Schadsoftware namens „Emotet“ im Internet. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Montag mitteilte, befällt diese vor allen Dingen Firmennetzwerke und manipuliert den Zahlungsverkehr. Offenbar ist unter anderem auch das Unternehmen Krauss Maffei von „Emotet“ betroffen.

Emotet: Ausfälle von IT-Infrastrukturen verursachen Schäden in Millionenhöhe

Dabei wird zum Beispiel die IBAN der Zahlungsempfänger ausgetauscht. Bis zu sechsstellige Summen wurden dabei auf Konten Unbekannter im Ausland überwiesen. In Einzelfällen kam es sogar durch Ausfälle kompletter IT-Infrastrukturen zu Einschränkungen kritischer Geschäftsprozesse, die Schäden in Millionenhöhe nach sich ziehen, teilt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auf seiner Homepage mit. Hinter Emotet stecken Cyber-Kriminelle, die Methoden professioneller APT-Angriffe automatisiert haben. Somit ist der Trojaner in der Lage, echt aussehende Spam-Mails zu versenden. 

Emotet: Das Risiko einer Infektion des Trojaners kann reduziert werden

Es gibt jedoch bestimmte Maßnahmen für Firmen und IT-Abteilungen, das Risiko einer Infektion zu reduzieren. Das BSI rät zum Beispiel, Nutzer regelmäßig über die Gefahren durch E-Mail-Anhänge oder Links zu informieren und zu sensibilisieren. Wichtig ist auch, Sicherheitsupdates für Betriebssysteme und Anwendungen wie Browser und Email-Clients zu installieren. Im besten Fall sollte das automatisiert über eine Softwareverteilung passieren.

Julia Mähler

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